Neuer Chef - neue Investitionen

Das plant der Kranbauer Tadano für das Stammwerk in Zweibrücken

Der Kranbauer Tadano investiert Millionen in sein Stammwerk in der Zweibrücker Innenstadt. Das Unternehmen hat jetzt bekannt gegeben, was sich dort konkret tun soll.

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Von Autor/in Jessica Cichy

Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen sein zweites Werk auf dem Flughafengelände in Zweibrücken an den Baumaschinenhersteller Kubota verkauft. Dabei wurde mehr als 200 Mitarbeitern gekündigt. Jetzt soll es für den Standort in der Zweibrücker Innenstadt mit konkreten Investitionsplänen wieder bergauf gehen.

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Das plant der neue Chef für den Standort in Zweibrücken

Am Montag wurde den Mitarbeitern bekannt gegeben, dass es ab dem 1. Oktober einen Führungswechsel geben wird. Der neue Chef Noriako Yashiro kümmert sich jetzt um das Europageschäft und hat viele Pläne: Der Standort in der Dinglerstraße soll vor allem erweitert werden. Es wird zum Beispiel eine neue Reperaturwerkstatt gebaut und die Produktions - und Lackieranlage soll modernisiert werden. Das Unternehmen investiert in Millionenhöhe. Genaue Zahlen wollte das Unternehmen aber nicht mitteilen.

Der neue Geschäftsführer plant, mehrere Millionen in das Stammwerk in der Dinglerstraße zu investieren.
Tadano investiert Millionen in das Stammwerk in der Dinglerstraße in Zweibrücken.

Tadano möchte junge Generation fördern

Jetzt gehe es vor allem um eine sichere Zukunft des Zweibrücker Werkes, heißt es vom Unternehmen. Dazu gehöre auch, dass der Kranhersteller neue Ausbildungsprogramme schaffen möchte, sowie die Ausbildungswerkstatt komplett sanieren möchte.

Ich finde die Investition in den Standort in der Dinglerstraße richtig und wichtig.

Das japanische Unternehmen investiere zwar in das Stammwerk in Zweibrücken, neue Arbeitsplätze sollen aber nicht entstehen, heißt es von Tadano-Pressesprecherin Anne Steeb.

IG Metall begrüßt Investitionen in das Unternehmen Tadano in Zweibrücken

"Ich finde die Investition in den Standort in der Dinglerstraße richtig und wichtig. Trotzdem hätte ich mir natürlich gewünscht, dass man damals keine Mitarbeiter gekündigt hätte", sagt Salvatore Vicari von der IG Metall. Die Gewerkschaft IG Metall hatte sich zuvor sehr für den Erhalt der Arbeitsplätze im Tadano-Werk am Flughafengelände eingesetzt.

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Jessica Cichy
Jessica Cichy, SWR Aktuell Studio Ludwigshafen

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