Die Autobahnpolizei Kaiserslautern hat am Mittwochnachmittag ein auffällig verändertes Auto gestoppt. Der Fahrer hatte sein Fahrzeug auf allen Seiten mit englischen Renn-Aufforderungen beklebt, vermutlich um andere zu illegalen Straßenrennen zu animieren. Zusätzliche Angaben wie seine Telefonnummer und sein Social Media-Account sollten das "Rennangebot" mit einer anschließenden Veröffentlichung unterstreichen.
Aufforderung zum Rennen direkt auf dem Auto des Rasers
Nicht nur die auffälligen Aufschriften, sondern auch eine große 360-Grad-Kamera-Halterung am Heck des Wagens machte laut Polizei deutlich: Hier wollte jemand riskanten Content für Social Media produzieren. Die Polizei vermutet, dass Gleichgesinnte über die am Auto angebrachten Daten zu Rennen eingeladen werden sollten.
Polizei Kaiserslautern vereitelt illegale Rennen
Ein Glück für die Verkehrssicherheit: Die Beamten erwischten den jungen Mann, bevor er sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte. Er fuhr gerade erst in den öffentlichen Verkehr und es konnte noch niemand neben ihm fahren. Auch die Kamera war zum Kontrollzeitpunkt noch nicht angebracht. Dennoch prüft die Polizei, ob bereits der Versuch eines illegalen Rennens strafbar ist.
Wenige Tage seit illegalem Rennen von US-Soldaten bei Kaiserslautern
Gerade in den Sommermonaten nimmt die Polizei Kaiserslautern die Raser- und Tuningszene verstärkt ins Visier. Erst am Wochenende wurden mehrere Fahrzeuge durch die Autobahnpolizei Kaiserslautern nach einem illegalen Rennen im Bereich der A63 gestoppt.
Raser in Rennszene bekannt A63 bei Kaiserslautern: Polizei erwischt US-Soldaten bei illegalem Rennen
Bei groß angelegten Kontrollen auf der Autobahn im Raum Kaiserslautern wurden mehrere US-Militärangehörige als Raser überführt. Die "Rennfahrer" waren keine Unbekannten.
Der junge Mann mit dem "Renn-Auto" musste die Aufschrift auf seinem Auto sofort entfernen und wurde von der Polizei über die geltenden Regeln und Gesetze zu illegalen Straßenrennen eindringlich belehrt.
Illegale Rennen: Auch Mithilfe ist strafbar
Die Polizei warnt: Wer sich an solchen Aktionen beteiligt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch harte Strafen. Fahrerinnen und Fahrer können sich laut Polizei auch strafbar machen, wenn sie ganz allein fahren - und dabei wollen, dass sie die höchstmögliche Geschwindigkeit erreichen. Außerdem machen sich auch Personen strafbar, die Rennen fördern, indem sie dabei helfen, diese zu ermöglichen - zum Beispiel durch Ausbremsen von anderen Fahrzeugen oder der Überwachung eines Ziels.
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