Kreditkarten gesperrt

Wegen Trump-Politik: Große Verluste für Hotels in Ramstein und Kaiserslautern

Hotels in Kaiserslautern und Ramstein haben aktuell deutlich weniger Buchungen als im Vorjahr. Grund dafür sind vor allem gesperrte Kreditkarten von zivilbeschäftigten US-Amerikanern.

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Stand

Von Autor/in Johannes Zinßmeister

US-Präsident Donald Trump hatte die Kreditkarten der Zivilbeschäftigten der US-Regierung Ende Februar vorübergehend sperren lassen, um Kosten zu sparen. Die Folge war, dass viele Angestellte der US-Regierung ihre Termine und die damit verbundenen Hotelaufenthalte in der Westpfalz abgesagt, beziehungsweise storniert hatten.

40 Prozent weniger Hotelbuchungen im Barbarossahof in Kaiserslautern

Das Hotel Barbarossahof in Kaiserslautern hat nach eigenen Angaben im März im Vergleich zum Vorjahr etwa 40 Prozent weniger Hotelbuchungen gehabt. "Auch wir müssen jetzt Kosten einsparen", sagt Hotelgeschäftsführer Alexander Flockerzie. "Das heißt konkret, dass wir im Moment keine neuen Leute einstellen können. Außerdem besetzen wir aktuell keine Stellen mehr nach, die altersbedingt frei werden. Zehn Stellen haben wir dadurch schon abgebaut."

Hotels in Kaiserslautern und Ramstein haben große Umsatzeinbußen

Vom Hotel Heymann in Kaiserslautern heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme an den SWR: "Tatsächlich hatten wir im März eine hohe Stornierungsrate. Wir haben den Eindruck, dass auch der April noch davon betroffen ist." In den Vorjahren habe es im März eine durchschnittliche Auslastung von 61 Prozent gegeben. Dieses Jahr liege sie bei 38 Prozent.

Auch Hotels in Ramstein wie beispielsweise das Hotel Atlantis hatten im vergangenen Monat nach eigenen Angaben entsprechend große Umsatzeinbrüche. Ein Sprecher des Hotels Circle Inn in Ramstein äußert sich auf SWR-Anfrage wie folgt: "Um es kurz zu sagen: Seit der Geschichte des Unternehmens war 2025, zumindest der März, der schlechteste Monat im Jahresvorvergleich. [...]"

Jedes zivile Unternehmen in der Region, welches mit dem US-Militär zusammenarbeitet und mit dem ich schon sprechen konnte, bereitet sich auf harte dreieinhalb Jahre vor.

"Mit Blick auf den April bin ich noch gemischter Gefühle, aber jedes zivile Unternehmen in der Region, welches mit dem US-Militär zusammenarbeitet und mit dem ich schon sprechen konnte, bereitet sich auf harte dreieinhalb Jahre vor und ich bezweifele stark, dass alle ohne Schäden aus dieser Legislaturperiode herauskommen."

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