Vor der Flutkatastrohe habe das Ahrtal ein verstaubtes Image gehabt, sagt der Geschäftsführer der Ahrtal Tourismus GmbH, Andreas Lambeck. Jetzt würden viel jüngere Menschen ins Ahrtal kommen. Das Publikum habe sich sehr verändert. Und die neuen Gäste hätten Lust auf Events und Konzerte.
Hier entsteht gerade eine komplett neue Region. Und das ist faszinierend.
Flutkatastrophe für Tourismus auch eine Chance
So schlimm die Folgen der Flutkatastrophe auch sind, die Veränderung sei auch eine Chance, sagt Tourismusmanager Lambeck. Die Ahrtal-Tourismus GmbH plant deshalb, das Ahrtal in Zukunft noch mehr als Eventregion zu vermarkten.
Schon jetzt gebe es jedes Jahr 1.200 Veranstaltungen in der Region: einige große Konzerte, aber auch den Ahr-Marathon oder Weinfeste. Die Feste sollen nach den Plänen der Touristiker in Zukunft aber keine "Schunkelfeste" mehr sein, sondern moderner und jünger werden.
Wiederaufbautourismus steht im Mittelpunkt
Auch der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe, der im Ahrtal noch immer allgegenwärtig ist, soll in den Tourismuskonzepten mitgedacht werden. Es sei nicht sinnvoll, Unfertiges vor den Besuchern zu verstecken, sagt Tourismusmanager Lambeck. Das Ahrtal müsse seine Chance jetzt nutzen und sich selbstbewusst weiterentwickeln: "Hier entsteht gerade eine komplett neue Region. Und das ist faszinierend."