Fälle in Koblenz und Bad Ems

Polizei Koblenz stoppt Callcenter-Betrüger: Drei Festnahmen in wenigen Tagen

Callcenter-Betrüger manipulieren ihre Opfer mit Lügen: Sie täuschen am Telefon Notlagen vor oder geben sich als Bankmitarbeiter aus. Die Polizei hat jetzt drei Verdächtige gestoppt.

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Stand

In den vergangenen Tagen konnte die Polizei Koblenz einen Erfolg im Kampf gegen Callcenter-Betrüger verbuchen. In zwei voneinander unabhängigen Fällen wurden insgesamt drei Tatverdächtige festgenommen. Sie hatten mit Lügen versucht, vor allem ältere Menschen um ihr Vermögen zu bringen.

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Angerufene sollen Bargeld "in Sicherheit" bringen

Wie die Polizei berichtet, erhielt ein 86-jähriger Mann aus Bad Ems am 26. August einen Anruf, der ihn in Alarmbereitschaft versetzen sollte. Die unbekannten Täter behaupteten, ein Einbruch in sein Haus stehe unmittelbar bevor. Um sein Bargeld zu schützen, forderten sie ihn auf, das Geld an einen vermeintlichen "Sicherheitsbeauftragten" zu übergeben.

Der Abholer des Geldes konnte jedoch lokalisiert und durch Kräfte der Polizeidirektion Montabaur vorläufig festgenommen werden. Der 19-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Koblenz geführt und dauern derzeit noch an.

Falsche Bankmitarbeiter in Koblenz

Nur wenige Tage später häuften sich ähnliche Vorfälle im Stadtgebiet Koblenz. Die Täter gaben sich diesmal als Mitarbeiter einer Bank aus und verlangten die Herausgabe von Bankkarten und sensiblen Daten. Auch hier bewies die Polizei Koblenz schnelles Handeln: Zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 20 Jahren wurden festgenommen. Beide befinden sich ebenfalls in Untersuchungshaft.

Polizei, Staatsanwaltschaft oder Bankmitarbeiter fordern niemals die Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder sensiblen Bankdaten.

Polizei rät zur Wachsamkeit und Tipps

Wie genau die Polizisten auf die Spur der drei Betrüger gekommen ist, dazu wollten sie zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts sagen. Die Polizei Koblenz nimmt die Vorfälle jedoch zum Anlass, die Bevölkerung noch einmal für die Vorgehensweise der Callcenter-Betrüger zu sensibilisieren.

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"Polizei, Staatsanwaltschaft oder Bankmitarbeiter fordern niemals die Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder sensiblen Bankdaten", betont das Polizeipräsidium. Wer derartige Anrufe erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und die örtliche Polizeidienststelle informieren. Auch Gespräche im Familien- oder Freundeskreis über das Phänomen können helfen, potenzielle Opfer zu schützen. Denn Wachsamkeit sei der beste Schutz vor den Tricks der Täter.

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SWR

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