Fotos vom Waldrappenprojekt - Hilfe für eine stark bedrohte Art
Wiederansiedlungsprojekt für die stark bedrohten Waldrappen: Menschen müssen den Jungvögeln den Weg ins Winterquartier zeigen. Der Koblenzer Student Gunnar Hartmann hat das mit seinen Fotos dokumentiert.
Stand
Die beiden Ziehmütter der Waldrappen, Barbara Steininger (li.) und Helena Wehner (re.): Sie haben die Küken von Hand aufgezogen.Gunnar Hartmann
Waldrappen galten im 15. Jahrhundert als Delikatesse und wurden gejagt. Circa 400 Jahre lang waren sie in Europa in der freien Wildbahn ausgestorben. Gunnar Hartmann
Der Weg zu ihren Winterquartieren im Süden wird den Waldrappen von ihren Ziehmüttern gezeigt, die in einem Ultraleicht-Fluggerät mit einem Paraschirm den Schwarm begleiten. Gunnar Hartmann
Das Siegerfoto des Wettbewerbs "scientist at work" (Wissenschaftler bei der Arbeit) zeigt die zwei Mitglieder des Waldrapp-Teams, die Jungvögel bei ihrem Flug ins Winterquartier begleiten und ihnen den Weg nach Spanien zeigen. Gunnar Hartmann
Der Weg ins Winterquartier ist für die Jungvögel anstrengend. Deshalb wartet das Team, das sie begleitet, immer günstige Wetterbedingungen ab. So kann es einige Wochen dauern, bis die Waldrappen in Spanien ankommen. Gunnar Hartmann
Der Aufwand für das Waldrapp-Team ist groß: Immer wieder muss unterwegs ein ganzes Camp für das Team auf gebaut werden. Gunnar Hartmann
Jeden Tag baut das Team gut gesicherte Volieren auf, in denen die jungen Waldrappen übernachten. Gunnar Hartmann
Gunnar Hartmann hat das Waldrapp-Projekt in den Jahren 2023 und 2024 als Ehrenamtlicher bei allem unterstützt, was nötig war. Und er hat den Weg der Vögel in den Süden auch mit seinen Fotos dokumentiert. Gunnar Hartmann