Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt

Tödlicher Schuss im Westerwald: Jäger stirbt auf Hochsitz

In der Nacht auf Montag wurde ein Jäger bei Dürrholz im Kreis Neuwied durch einen Schuss tödlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt jetzt gegen einen anderen Jäger wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung.

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Von Autor/in Christoph Bröder

Die beiden Jäger waren in der Nacht zum Montag in einem Maisfeld bei Dürrholz im Westerwald auf der Jagd. Darüber hatte zuerst der AK-Kurier berichtet. Wie die Staatsanwaltschaft Koblenz auf SWR-Nachfrage bestätigt, fiel gegen 0:25 Uhr ein Schuss, der einen der beiden tödlich verletzte. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde das 50-jährige Opfer auf einem etwa drei Meter hohen Hochsitz getroffen.

Staatsanwaltschaft spricht von tödlichem Unfall

Der 58-jährige Beschuldigte ist laut Staatsanwaltschaft der Pächter des Jagdreviers und somit selbst Jäger. Er soll eine Wärmebildkamera gehabt haben. Es sei aber noch unklar, ob er diese beim Schuss auch benutzt hat. Die Ermittlungen wegen des Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung dauern noch an.

Ob es sich bei dem Geschoss um einen Querschläger gehandelt hat, dazu machte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage keine Angaben. Sie spricht aber von einem tödlichen Unfall. Für den Beschuldigten gelte nach wie vor die Unschuldsvermutung.

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