Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau von ihrem Ehemann getötet wurde, von dem sie getrennt lebte. Darum wurde gegen den 69-Jährigen jetzt Haftbefehl wegen mutmaßlichen Totschlags erlassen. Das hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitgeteilt.
Verdächtiger liegt schwerverletzt im Krankenhaus
Zurzeit könne der Mann aber noch nicht vernommen werden, weil er nach der Tat mit seinem Auto auf der Landstraße 300 gegen einen Baum gefahren war. Die Ermittler gehen davon aus, dass er versucht hat, sich so das Leben zu nehmen.
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Momentan liegt der 69-Jährige den Angaben zufolge schwerverletzt im Krankenhaus und wird von der Polizei bewacht. Sobald seine Gesundheit es zulässt, soll der Tatverdächtige über den Haftbefehl informiert und zu dem Vorwurf befragt werden.
Blutiger Hammer im Auto
In dem Auto des 69-Jährigen hatten die Ermittler einen blutigen Hammer gefunden. Die Spuren deuten demnach darauf hin, dass der Mann seine Ehefrau bei einem Spaziergang mit dem Hammer angegriffen hat. Sie sei an ihren schweren Kopfverletzungen noch vor Ort gestorben, so die Staatsanwaltschaft. Um die Todesursache endgültig festzustellen, werde die Leiche rechtsmedizinisch untersucht.
Weitere Ermittlungen zum Motiv
Welches Motiv hinter der Tat steckt und wie sie genau abgelaufen ist, wird weiter ermittelt. "Hierbei wird auch zu prüfen sein, ob der Beschuldigte zur Tatzeit voll schuldfähig war und ob die Tat möglicherweise als Mord zu qualifizieren ist", so die Staatsanwaltschaft. Unter anderem solle es Durchsuchungen geben. Außerdem würden auch Zeugen befragt.