Neues Schleusentor kommt Ende Januar

Beschädigte Moselschleuse Müden: Arbeiten liegen im Zeitplan

Die Arbeiten an der schwer beschädigten Moselschleuse in Müden kommen wie geplant schnell voran. Nach Auskunft des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes kann bislang der enge Zeitplan eingehalten werden.

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Stand

Die Arbeiter vor Ort fangen jetzt damit an, in der Schleusenkammer den beschädigten Beton links und rechts des zerstörten Tors zu entfernen. Dafür werden Hochdruck-Wasserstrahler eingesetzt. Im nächsten Schritt wird neuer Beton gegossen, in den das neue Tor eingehängt werden kann.

Trier

Schleusentor wird am 14. Januar ausgeliefert "Fast fertig" - neues Tor für Mosel-Schleuse in Müden wird in Trier gebaut

Seit Anfang Dezember ist das Schleusentor in Müden nach einem Schiffsunfall auf der Mosel kaputt. In Trier wird seit Wochen ein Ersatztor gefertigt. Letzte Arbeiten laufen.

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Nach Angaben eines Sprechers besteht die größte Herausforderung darin, dass der Beton schnell genug trocknet. Dafür sei das kalte Wetter nicht ideal, der Beton müsse deswegen extra warmgehalten werden. Spätestens am 25. Januar muss alles ausgehärtet sein, denn dann soll das neue Tor angeliefert werden. Das wird derzeit in Trier im Bauhof des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes vorbereitet. Schon am 1. Februar soll die Schleuse wieder regulär in Betrieb gehen.

Belgische "Tunica" war letzte Notschleusung

Ohne Zwischenfälle war Ende Dezember mit der belgischen "Tunica" das letzte Schiff an der kaputten Schleuse Müden notgeschleust worden. Es hatte Spundwände geladen. Mehr als eine Stunde dauerte die letzte Notschleusung, dann konnte auch die "Tunica" ihre Fahrt fortsetzen.

Müden

Gütertransport nach Schleusen-Unfall per Bahn und Lkw FAQ zur Mosel-Sperrung: Massive Auswirkungen und "katastrophaler Imageschaden"

Wie geht es an der Mosel weiter? Und welche Auswirkungen hat die Sperrung? Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen in einem FAQ zusammengefasst.

Schifffahrt ist rund einen Monat lahmgelegt

Die Schleuse Müden war bei der Kollision eines Frachtschiffs am 8. Dezember schwer beschädigt worden. Seitdem ist die Schifffahrt auf der Mosel lahmgelegt. Das Unglücksschiff war nahezu ungebremst gegen die beiden geschlossenen Untertore gefahren. Zum Zeitpunkt des Unfalls hatten sich 74 Schiffe auf Mosel und Saar befunden.

Nach Schätzungen von Politikern und Logistikunternehmen liegt der wirtschaftliche Gesamtschaden durch die blockierte Schleuse bei mehreren 100 Millionen Euro. Von den ausbleibenden Lieferungen sind unter anderem Stahlunternehmen, Lebensmittelproduzenten und Mineralölfirmen betroffen.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schiffsführer

Wie die Staatsanwaltschaft auf SWR-Anfrage mitteilte, wird gegen den 27-jährigen Schiffsführer wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt. Es gebe Anhaltspunkte, dass der Mann pflichtwidrig gehandelt habe.

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Für die Reparatur der Schleuse bei Müden wurde zunächst die Schleusenkammer trockengelegt. Nur so kann die Reparatur beginnen.

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Nach dem Schiffsunfall auf der Mosel sollen heute die ersten Not-Schleusungen mit Schiffen erfolgen. Am Samstag waren zwei Testläufe ohne Schiffe erfolgreich verlaufen.

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Schiffe stecken weiter auf der Mosel fest Nach Unfall: IHKs fordern Ausbau aller Mosel-Schleusen

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Frachter rammt Schleusentor Schiffsunfall: Mosel bleibt wohl monatelang gesperrt

Die Mosel bleibt voraussichtlich bis Ende März für den Schiffsverkehr gesperrt. Ein Frachter hat am Sonntag die Schleuse bei Müden gerammt und schwer beschädigt.

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SWR