Bund bringt Sofortprogramm auf den Weg

Bahnhöfe in Remagen und Ahrweiler sollen sauberer und sicherer werden

Insgesamt 25 Bahnhöfe will der Bund mit einem Sofortprogramm sauberer und sicherer machen. Mit auf der Liste: Die Bahnhöfe Remagen und Ahrweiler.

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Stand

Zur Präsentation des Sofortprogramms für Rheinland-Pfalz ist extra Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) an den Remagener Bahnhof gekommen. Insgesamt 50 Millionen Euro will die Bahn investieren, um an bundesweit 25 Bahnhöfen für mehr Sauberkeit und Sicherheit zu sorgen - darunter Remagen und Ahrweiler. Weitere Bahnhöfe sollen in den nächsten Monaten in die Liste aufgenommen werden.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder von der CDU am Remagener Bahnhof
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) stellt bei seinem Besuch am Remagener Bahnhof die Eckpunkte zum Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an deutschen Bahnhöfen vor.

Sofortprogramm: Mehr Personal an den Bahnhöfen

Kern des Sofortprogramms ist eine Aufstockung des Personals. So sollen mehr Sicherheitskräfte an die Bahnhöfe geschickt werden, die häufiger patrouillieren. Das soll einerseits das Sicherheitsgefühl allgemein verbessern, andererseits verspricht sich die Bahn davon aber auch, dass grundsätzlich weniger Müll auf die Gleise geschmissen wird, wenn mehr kontrolliert wird.

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Auch das Reinigungspersonal soll deutlich aufgestockt und die Reinigungs-Intervalle dadurch verkürzt werden. Eine SWR-Umfrage am Bahnhof in Remagen hat ergeben, dass sich die meisten Fahrgäste vor allem an weggeworfenen Zigarettenstummeln stören. Vor allem würden viele Raucherinnen und Raucher nicht in den dafür vorgesehenen Bereichen rauchen und abseits davon gebe es keine Aschenbecher. Die meisten Kippen landeten deswegen auf den Bahnsteigen und den Gleisen.

Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit muss sich noch beweisen

Unklar ist, wie wirkungsvoll das neue Sofortprogramm in der Realität wirklich sein wird. Die Bahn will nach eigenen Aussagen dafür sorgen, dass sich Menschen gerne an den Bahnhöfen aufhalten und komfortabel in die Züge gelangen. Bahnhöfe seien die Aushängeschilder der Mobilität auf der Schiene, so eine Bahnsprecherin.

Auch an den mittleren und kleinen Bahnhöfen ist viel zu tun.  

Insgesamt gibt es in Rheinland-Pfalz allerdings deutlich mehr als 400 Bahnhöfe, von denen momentan mit Remagen, Ahrweiler und Mainz nur drei im Sofortprogramm aufgelistet sind. Bundesverkehrsminister Schnieder betonte deswegen, dass im Laufe des Jahres noch viele weitere Standorte dazu kommen sollen. "Auch an den mittleren und kleinen Bahnhöfen ist viel zu tun," so Schnieder im SWR-Interview. Das gelte nicht nur, aber auch für Rheinland-Pfalz.

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SWR4 RP am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Christian Giese-Kessler
Portraitfoto von Reporter Christian Giese-Kessler aus dem SWR-Studio Koblenz in Rheinland-Pfalz.

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