Das Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) soll nach Angaben der BASF im Werksteil Süd in Ludwigshafen entstehen. Geplant ist ein fünfstöckiger Neubau mit einer Länge von etwa 200 Metern. Darin sollen rund 130 Beschäftigte von Werksfeuerwehr, Umweltüberwachung, Standortsicherheit sowie die komplette integrierte Leitstelle unterkommen.
BASF-Gefahrenabwehrzentrum soll 2028 fertig sein
Das Gebäude soll Platz für 19 Groß- und Spezialfahrzeuge sowie für vier
Fahrzeuge der Umweltüberwachung bieten. Die Kosten für das neue Zentrum im Werksteil Süd liegen laut BASF im niedrigen dreistelligen Millionenbereich – also bei mindestens 100 Millionen Euro. Es soll demnach Anfang 2028 fertig werden.
Neubau für mindesten 100 Millionen Euro
Vom GAZ Ludwigshafen aus soll neben der Sicherheit und Gefahrenabwehr am Standort auch das konzernweite Krisenmanagement geleitet werden. Dafür entstehen im Neubau auch spezielle Krisenstabsräume und Labore, so das Unternehmen. Von dort aus sollen die Einsätze bei großen Unfällen und anderen Unglücken gesteuert werden. Die Kosten für das neue Zentrum liegen laut Unternehmen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich – also bei mindestens 100 Millionen Euro.
Gefahrenabwehrzentrum "klares Bekenntnis zum Standort Ludwigshafen"
"Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort Ludwigshafen“, so
Thomas Danner, Leiter der Abteilung Umwelt und Sicherheit bei BASF Ludwigshafen. Sicherheit habe hier oberste Priorität. Der Neubau garantiere ein noch besseres vernetztes Arbeiten aller Einheiten zur Gefahrenabwehr und kurze Wege zwischen den einzelnen Bereichen. Außerdem vereine das GAZ alle nicht-medizinischen Gefahrenabwehrkräfte unter einem Dach.