Am Wochenende kam es in Speyer zu zwei Bränden. Sonntag auf Montag Nacht brannte eine leerstehende Gaststätte in einem Mehrfamilienhaus in der Kutschergasse. Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag war ein Restaurant am Steinhäuserwühlsee komplett niedergebrannt.
Schon Mitte März hatte es außerdem einen weiteren Brand in Speyer gegeben: Damals brannte eine Scheune des Reitclubs Speyer ab. Dort ging die Polizei von Brandstiftung aus. Laut den Ermittlern befinden sich die Gebäude in räumlicher Nähe zueinander. Auffällig ist, dass alle drei Feuer nachts gegen 3 Uhr ausgebrochen waren.
Polizei geht von Brandstiftung aus Scheunenbrand in Speyer: Jahresvorrat an Stroh des Reitclubs verbrannt
Nach dem Scheunenbrand bei Speyer Mitte März geht die Polizei jetzt von Brandstiftung aus. Die Scheune war an den Reitclub Speyer vermietet. Der Verein kämpft mit den Folgen.
Polizei geht teilweise von Brandstiftung in Speyer aus
Nach ersten Ermittlungen geht die Kriminalpolizei beim Brand in der Kutschergasse inzwischen von Brandstiftung aus. Die Schadenshöhe wird dort auf rund 50.000 Euro geschätzt. Beim Brand im Restaurant in der Straße Am Rübsamenwühl wird die Schadenshöhe auf 250.000 Euro geschätzt.
Die Polizei sucht nach Zeugen, die etwas beobachtet haben. Hinweise sollen an die Kriminalpolizei in Ludwigshafen gehen.
Brandgutachter ermitteln ebenfalls bei Bränden in Speyer
Ob die drei Brände zusammenhängen, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen. Diese Woche sollen Brandgutachter die beiden aktuellen Brandorte untersuchen.
Laut Polizei können sie jedoch nicht sofort mit ihrer Arbeit beginnen, da zunächst geprüft werden muss, ob Reste des Gebäudes einsturzgefährdet sind, und ob durch das Feuer gefährliche Schadstoffe entstanden sind. Daher könnten sich die Ermittlungen noch über mehrere Wochen hinziehen.