Ab Samstag wird die Heinigstraße in Ludwigshafen erstmal zum Dreh-und Angelpunkt: Dann können Autos und Lkw aus Richtung Bad Dürkheim auf der B44, der Verbindungsstraße zur Kurt-Schumacher-Brücke nach Mannheim, nur noch bis zur Abfahrt Heinigstraße fahren. Die Weiterfahrt nach Mannheim ist dann nicht mehr möglich.
An der Heinigstraße kann man aber weiter auf die B44 in Richtung Autobahn Bad Dürkheim auffahren.
In Mannheim werden bis zum 5. August alle vier Zufahrten zur Brücke gesperrt, so die Stadt. Danach wird sie voll gesperrt. Die Brücke ist marode und muss saniert werden, während der Rest der Hochstraße abgerissen wird. An ihrer Stelle soll die neue Stadtstraße Helmut-Kohl-Allee gebaut werden.
Pläne rund um künftige Helmut-Kohl-Allee vorgestellt Abriss der Hochstraße Nord: So sollen die neuen Stadtviertel in Ludwigshafen aussehen
Die Stadt Ludwigshafen hat ihre Pläne zu den neuen Stadtvierteln rund um die geplante Helmut-Kohl-Allee vorgestellt. Sie sollen nach dem Abriss der Hochstraße Nord entstehen.
Die Stadt rät Autofahrerinnen und Autofahrern, während der Abrissarbeiten der Hochstraße Nord zum Beispiel auf die neu sanierte Hochstraße Süd auszuweichen.
Sanierung zieht sich hin Ludwigshafen: Hochstraße Süd erst Mitte September fertig
Nach der feierlichen Eröffnung Anfang Juli ist die Hochstraße Süd wohl erst Mitte September durchgängig befahrbar. Das hat die Stadt Ludwigshafen auf Anfrage mitgeteilt.
Andere Verkehrsführung als zunächst geplant
Mit den Abrissarbeiten gehen aber noch weitere Änderungen in der Verkehrsführung einher. Ursprünglich hatte die Stadt angekündigt, dass es eine Verbindungsspange zwischen der Hochstraße Nord und den nördlichen Stadtteilen geben wird und dass die Abfahrtsrampe von der Kurt-Schumacher-Brücke in Richtung Oppau für den Kfz-Verkehr freigegeben wird. Aber daraus wird nichts.
Die Stadt Ludwigshafen hat am Donnerstag mitgeteilt, dass es schlechter um die Kurt-Schumacher-Brücke steht als gedacht. Die Konsequenz: Der Fahrzeugverkehr wird komplett eingestellt, um Last von der Brücke zu nehmen. Die Städte Ludwigshafen und Mannheim wollen in den kommenden Tagen Absperrungen aufbauen und im ersten Schritt innerstädtisch Umleitungen einrichten.
Die Stadt Ludwigshafen hat sich auch ein sogenanntes "Drei-Zonen-Konzept" überlegt: Der überregionale Verkehr soll über die Autobahnen und um die Stadt herum geführt werden. Pendlerinnen und Pendler sollen dann etwa die B9 nutzen. Dazu soll es auch eine passende Beschilderung geben, die noch aufgestellt wird: erst entlang der B9 und in Mannheim, danach auch entlang der Autobahnen A61 und A6.
Rheinuferstraße bleibt teilweise frei
Die Verbindung von Süden nach Norden über die Rheinuferstraße soll bleiben, weil die Trasse nicht über Bauwerke geführt wird. Bürgerinnen und Bürger, die von Ludwigshafen nach Mannheim müssen oder umgekehrt und nicht auf ein Auto angewiesen sind, empfiehlt sie, auf Busse oder Straßenbahnen auszuweichen.