Die Staatsanwaltschaft Landau hat Anklage erhoben gegen den mutmaßlichen Anführer der sogenannten Briefkastenbande. Fünf Mitglieder der Bande sind schon verurteilt, weil sie Rechnungen aus Post-Briefkästen geklaut und gefälscht hatten - das Geld ging dann auf ihre eigenen Konten.
Der 23-jährige mutmaßliche Kopf der Bande hatte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft im September bei seiner Einreise nach Deutschland selbst gestellt und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Landau: Briefkastenbande soll 31.000 Euro erbeutet haben
Er soll gemeinsam mit den schon Verurteilten im Sommer 2024 mit einem Generalschlüssel Postbriefkästen in Landau, Offenbach, Essingen und Hatzenbühl geöffnet haben. Rechnungen sollen sie dann so manipuliert haben, dass die Empfänger den Rechnungsbetrag auf die Konten der Bande überwiesen. Dadurch sollen sie mehr als 31.000 Euro erbeutet haben.
Bande soll Rechnungen geklaut haben So reagiert die Deutsche Post auf den Briefkasten-Betrug in der Südpfalz
Die Staatsanwaltschaft Landau hat Anklage gegen fünf Männer erhoben. Sie sollen aus den gelben Briefkästen der Post Rechnungen gestohlen und manipuliert haben. Die Deutsche Post hat darauf reagiert.
Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, die Idee für den Betrug gehabt und die Mittäter angeworben zu haben. Er hatte sich ins Ausland abgesetzt und war mit internationalem Haftbefehl gesucht worden. Das Landgericht Landau entscheidet jetzt, wann der Prozess beginnt. Der Mann wird unter anderem wegen bandenmäßigem Diebstahl und Betrug angeklagt.