Das Polizeipräsidium Rheinpfalz vermeldet für die Vorder- und Südpfalz "keine besonderen Vorkommnisse". Insgesamt musste die Polizei in 43 Fällen ermitteln. Die meisten Strafanzeigen betrafen Körperverletzungen, aber auch wegen Sachbeschädigungen und Beleidigungen wurden Anzeigen aufgenommen.
Feuerwehr in der Vorderpfalz mit "typischen Einsätzen" an Silvester
Auch die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr in Landau sprach von "typischen Einsätzen in einer Silvesternacht". Es hätten einige Hecken durch verirrte Silvesterböller Feuer gefangen, auch Mülltonnen hätten gebrannt. Ein Sprecher sagte, bei diesem Jahreswechsel sei es "ruhiger gewesen als in den Jahren davor". Alle Brände hätten auch schnell wieder gelöscht werden können.
In der BG Unfallklinik in Ludwigshafen sprach der Chef der zentralen Notaufnahme von einer "durchwachsenen Nacht". Man habe rund 20 Patientinnen und Patienten behandeln müssen, die Verletzungen durch Böller oder Silvesterraketen hatten. Diese seien vor allem entstanden, weil die Menschen Böller zu spät weggeworfen hätten.
Relativ ruhig war es dagegen im Kreißsaal des St. Marienkrankenhauses in Ludwigshafen. Dort ließ am frühen Morgen noch das erste Neujahrsbaby der Region auf sich warten.