Seit 2020 kümmert sich der Zoo um Kiebitz-Eier, die von Naturschützern abgegeben werden. Der Kiebitz gehört in Rheinland-Pfalz laut Zoo zu den bedrohten Arten. Sein größtes Problem sind wir: die Menschen, die wir ihm zum Beispiel durch die Landwirtschaft den Lebensraum nehmen. Hinzu kommt, dass der Kiebitz am Boden brütet, gerne auch auf Felden oder Äckern. Wird er dabei gestört, kann es sein, dass er flüchtet und seine Eier zurücklässt.
33 Mal Hoffnung auf neue Kiebitze in der Südpfalz
33 Eier hat der Zoo Landau kurz vor Ostern bekommen. Für den Erhalt des Kiebitzes sei das ja erstmal eine gute Nachricht, sagt Zooverwalterin Christina Schubert: "Noch besser wäre es aber natürlich, wenn er gar nicht erst bedroht wäre."
Die Eier lagern jetzt in einem Brutapparat. Dort bleiben sie, bis die Vögel schlüpfen. Dann kommen sie in eine Art Setzkasten auf Kunstrasen, wo sie einander nicht ins Gehege kommen können. Nächste Station: eine der Volieren im Zoo. Wenn die Tiere groß genug sind, vermutlich im Sommer, werden sie in der Südpfalz ausgewildert.