"Der Verlust dieses besonderen Tieres trifft das gesamte Team des Zoo Landau sehr schwer", sagte Zoodirektor Jens-Ove Heckel laut einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. "Die Aufzucht von Assama, mit vielen Höhen und Tiefen, erfolgte mit sehr großer Fürsorge, Zuneigung und großen Hoffnungen.“
Gepard mit Flasche aufgezogen
Zoodirektor Jens-Ove Heckel und seine Frau hatten den Mini-Geparden nach dessen Geburt im Juli 2025 bei sich Zuhause mit der Flasche aufgezogen. Die kleine Gepardin hatte es von Anfang an schwer. Zuerst hatte sich die Mutter nicht um ihr Junges gekümmert und es vernachlässigt und nicht gesäugt.
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Flauschalarm im Landauer Zoo! Dort ist vor eineinhalb Wochen ein Geparden-Baby auf die Welt gekommen – und wird seitdem vom Zoodirektor und seiner Frau mit der Flasche aufgezogen.
Landau: Gepard litt an Gelenkproblemen
Tatsächlich war Assama im September dann so fit, dass sie auch den Zoobesuchern gezeigt werden konnte. Das kleine Raubtier litt aber zunehmend an Gelenkpoblemen an Hüfte und Ellbogen. "Trotz gelegentlicher Lahmheiten zeigte sie sich verspielt und aufgeweckt und entwickelte sich sonst gut." Im Dezember verschlechterte sich aber der Zustand des Tieres, erhebliche Schmerzen durch die Gelenkbeschwerden seien absehbar gewesen, wie der Zoo Landau mitteilte. "Die Lahmheiten machten Assama zunehmend zu schaffen, umso mehr sie wuchs und an Gewicht zulegte."
Zoo Landau wollte Tier Leid ersparen
Der Zoo zog aus diesem Grund verschiedene Fachtierärzte zu Rate. Die Erkrankung sei nicht therapierbar gewesen. "Um der jungen Katze Schmerzen und Leid zu ersparen, wurde sie am 27. Januar 2026 im Beisein ihrer vertrauten Tierpfleger eingeschläfert".
Assama war eine Sudan-Gepardin, und gehörte damit zu einer stark gefährdeten Tierart.