Schwimmen für den guten Zweck! Das war die Idee hinter der Aktion des Schwimmvereins Freibad Gimbsheim (SFG). Der Verein betreibt das Freibad ehrenamtlich und braucht Geld, um das marode Schwimmerbecken sanieren zu lassen.
Rund 200 Menschen beim 25-Stunden-Schwimmen dabei
Und diese Idee ist nach Angaben von Mirijam Kellner von der Vereinsleitung voll und ganz aufgegangen. Rund 200 Menschen haben bei dem 25-Stunden-Schwimmen mitgemacht. Die jüngste Teilnehmerin war gerade mal acht Jahre alt, der älteste 78.
Jeder Teilnehmende musste eine Stunde am Stück durchschwimmen. Auf diese Weise waren die 15 Bahnen im Schwimmerbecken von Samstagmorgen, 10 Uhr, bis Sonntagmorgen, 11 Uhr, durchgehend belegt.
Spendenaktion bringt rund 20.000 Euro für Freibad-Sanierung ein
Die Schwimmerinnen und Schwimmer hatten sich im Vorfeld Sponsoren gesucht. Außerdem hatte eine Bank zugesagt, pro geschwommener Bahn einen Euro zu zahlen - bis zu maximal 7.500 Euro.
Dass so viel Geld zusammengekommen ist, das hat uns wirklich aus den Socken gehauen!
Am Anfang habe sie noch Sorgen gehabt, dass diese Summe gar nicht zusammenkommen könnte, weil die Anmeldungen so schleppend liefen, erzählt Mirijam Kellner. Letztlich wurden aber 8.440 Bahnen geschwommen und der Verein kann sich insgesamt über rund 20.000 Euro freuen.
Von dem gespendeten Geld soll jetzt ein neues Edelstahlbecken mit finanziert werden. Nach Vereinsangaben liegen die Kosten bei über eine Million Euro, die der SFG größtenteils selbst aufbringen muss.
Freibad Gimbsheim ist wichtiger sozialer Treffpunkt
Neben dem sportlichen Einsatz bekamen die Besucherinnen und Besucher beim 25-Stunden-Schwimmen auch Live-Musik und Lagerfeuer am Beckenrand geboten. Wer wollte, konnte sogar im Schwimmbad zelten und übernachten.
Mit der Aktion sollten laut Verein nicht nur Spenden gesammelt werden. Der Schwimmverein wollte auch das Gemeinschaftsgefühl stärken und zeigen, dass das Gimbsheimer Freibad ein wichtiger sozialer Treffpunkt in der Region ist.