Das Heinrich-Völker-Bad in Worms und das Salinenbad in Bad Kreuznach machen am 1. Mai auf. Sie zählen zu den ersten Freibädern in der Region, die öffnen.
Vielen Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder sicher und ohne Angst im Wasser unterwegs sind. Doch die Nachfrage nach Schwimmkursen ist so hoch, dass nicht jedes Kind einen Kursplatz bekommt.
Ins Schwimmbad möchten viele Kinder im Sommer aber trotzdem. Auch wenn sie kein Schwimmabzeichen wie das Seepferdchen haben.
Nach wie vor ist die Nachfrage nach Schwimmkursen höher als das Angebot.
Aus Sicht der DLRG Rheinhessen ist die Nachfrage nach Schwimmkursen höher als das Angebot. Dafür werden zwei Gründe genannt: Zum einen gebe es nicht genug Kapazitäten, um Kurse anzubieten, zum anderen würden Ehrenamtliche fehlen, die den Kindern das Schwimmen beibringen.
Warteliste von bis zwei Jahren für Schwimmkurs
Die Folge ist, dass manche Wartelisten bei der DLRG bis zu zwei Jahre lang sind. In Nieder-Olm löst man das anders: Dort werden die Plätze für Schwimmkurse verlost.
Etwa 30 Kinder gehen in Nieder-Olm leer aus
Ein Sprecher sagte, dort könnten pro Jahr knapp 50 Kinder schwimmen lernen – bis zu 80 würden es gerne lernen. Wer kein Losglück hat, muss in Nieder-Olm bis zum nächsten Jahr warten.
120 Kurse beim Schwimmverein Gimbsheim
Der Schwimmverein Gimbsheim veranstaltet im Jahr 120 Kurse – je 10 Kinder können pro Kurs teilnehmen. Nach Angaben des Vereinsvorsitzenden David Profit laufen auch aktuell gerade elf Kurse parallel. Geschwommen wird in der Schulschwimmhalle in Eich und im Sommer auch im Gimbsheimer Freibad.
Schwimmkurse innerhalb von drei Tagen ausgebucht
Die Anfängerkurse sind laut David Profit meist innerhalb von drei Tagen ausgebucht – ohne dass der Verein dafür Werbung machen würde. Es mangele einfach an Schwimmbädern, so Profit.
Man bräuchte in der Region mindestens noch ein bis zwei weitere Lehrschwimmbecken.
Private Schwimmschulen gut ausgelastet
Das sagt auch die Sprecherin der privaten Schwimmschule Spaceswim in Mainz. Spaceswim nutzt neben einem kleinen privaten Schwimmbad in Mainz-Bretzenheim auch die Schulschwimmhalle des Gymnasiums Theresianum. Mit weiteren Bahnenzeiten in anderen Schwimmbädern könnten sie aber noch mehr Kurse anbieten, so die Sprecherin von Spaceswim.
Schwimmschule hat genügend Trainerinnen und Trainer
An Personal würde es ihnen nicht mangeln. Die meisten Kurse der Schwimmschule seien gut besucht – es gebe aber immer wieder freie Plätze. "Wir kriegen eigentlich alle Kinder unter", heißt es von Spaceswim.
Auch die neue Schwimmschule Splash in Mainz hat nach Angaben eines Verantwortlichen noch Plätze in ihren Schwimmkursen in der Mainzer Oberstadt frei.
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Solche privaten Anbieter können für Kinder in Mainz also noch eine Alternative sein. Für Familien im südlichen Rheinhessen sind Schwimmkurse weiterhin rar gesät. Bleibt also nur: Geduld oder Losglück.