Betroffen von dem Cyberangriff sind die Seiten der Behörde sowie die der KZ-Gedenkstätten Hinzert (Landkreis Trier-Saarburg) und Osthofen (Landkreis Alzey-Worms) sowie des NS-Dokumentationszentrums in Osthofen. Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz spricht von einem "Sicherheitsvorfall".
Landeskriminalamt ermittelt
"Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Seiten wiederherzustellen", teilt die Landeszentrale mit. Nach Bekanntwerden des Cyberangriffs sei der zuständige IT-Dienstleister eingeschaltet worden, es seien umfassende Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet und die betroffenen Systeme isoliert worden.
Landeszentrale: Datenschutz hat Priorität
Laut Landeskriminalamt (LKA) wird geprüft, ob im Zuge des Angriffs Nutzerdaten geklaut wurden - zum Beispiel Mailadressen von Abonnenten des Newsletters der Landeszentrale. Diese teilt mit: "Gemeinsam mit unserem IT-Dienstleister und der Polizei arbeiten wir intensiv daran, den Vorfall vollständig aufzuklären, potenzielle Auswirkungen zu begrenzen und unsere Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken."
Cyberangriffe häufen sich
Nach Angaben des Landesbeauftragten für Datenschutz ist die Häufigkeit von Cyberangriffen zuletzt stark gestiegen. Erst in der vergangenen Woche wurde ein Angriff auf einen Dienstleister der Unimedizin in Mainz öffentlich.
Die Landeszentrale für politische Bildung bietet Bürgerinnen und Bürgern Informationen über politische Grundlagen, historische und aktuelle Entwicklungen und will so die Demokratie fördern.