Der Zugführer sah gleichzeitig zwei Kinder, die wegliefen. Der Mann stoppte sofort den Zug und alarmierte die Bundespolizei, weil er das Schlimmste befürchtete.
Keine Spur von Kindern
Der Zugführer stieg aus und schaute nach - doch von den Kindern fehlte jede Spur. Er entdeckte aber laut Bundespolizei Pulver an den Schienen. Die Bundespolizei vermutet, dass die Kinder Schottersteine auf die Bahnschienen gelegt hatten.
Schottersteine auf Schienen von Zug zermalmt
Als der Zug über die Steine fuhr, hatte es anscheinend den Schlag gegeben. Die Schottersteine selbst wurden wahrscheinlich von dem Zug zu Pulver zermalmt. Der Zug wurde laut Bundespolizei nicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Zug konnte weiterfahren.
Bundespolizei warnt vor Streichen an Bahngleisen
"Das kommt immer wieder vor, dass Kinder Schottersteine vom Gleisbett auf die Schienen legen", sagt die Bundespolizei. Den Zügen passiere dabei meist nichts. Allerdings sei diese Art Streich sehr gefährlich für die Kinder. Sie könnten von den Zügen erfasst werden, wenn sie sich an den Bahnstrecken aufhalten. Oft könne man den Zug auch erst sehr spät hören, wenn die Windrichtung ungünstig sei. Die warnt die Bundespolizei grundsätzlich davor, sich an Bahngleisen aufzuhalten.