Kinder, die an einer Krebserkrankung leiden, verbringen viel Zeit in der Klinik. Oft erhalten sie Medikamente, Flüssigkeit oder ihre Chemotherapie als Infusionen.
Der Infusionsständer wird damit zu ihrem ständigen Begleiter. Bisher mussten Eltern oder Pflegekräfte den Infusionsständer hinter den Kindern herschieben. Gar nicht so einfach, wenn die Kinder auf Dreirädern oder Rutschautos unterwegs sind.
Unabhängigkeit für krebskranke Kinder
Bei dem neuen Rad ist das jetzt anders. Der Infusionsständer wird hinten festgemacht und die Kinder können auch ohne Hilfe von Erwachsenen damit fahren.
Sie sind also wieder viel freier und auch selbstständiger unterwegs. Für krebskranke Kinder sei es wichtig, dass sie sich trotz der Krankheit bewegen, sagt Lara Eberl von der Kinderkrebshilfe Mainz. Das viele Liegen schwäche ihre Muskeln.
Bewegung ist für die erkrankten Kinder enorm wichtig.
Idee aus den Niederlanden
Die Idee zu dem Fahrrad kommt aus den Niederlanden. Dort sind die "Infuuts" genannten Räder schon auf vielen Krebsstationen unterwegs.
Die Uniklinik in Mainz ist jetzt eine der ersten Kliniken in Deutschland, die das Rad benutzt. Es wurde durch die Kinderkrebshilfe Mainz e.V. finanziert.