Drei Abende lang

"Mainz leuchtet" im September - Vorfreude auf das Lichtfestival

Von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz wird es vom 24. bis 26. September erneut kreative Lichtinstallationen auf historischen Gebäuden geben, inszeniert von Studierenden.

Teilen

Stand

Von Autor/in Sabine Steinbrecher

Bis Ende September wird noch getüftelt - erst dann steht genau fest, was die Spaziergänger in der Mainzer Innenstadt in diesem Jahr zu sehen bekommen, bei der vierten Auflage von "Mainz leuchtet - Das Late Light Festival".

Keiner bekommt vorab etwas zu sehen, auch die Stadt nicht.

Die Studierenden der Hochschule Mainz sind rund ein halbes Jahr mit den Vorbereitungen auf das Lichtfestival beschäftigt. Sie sind frei darin, Themen zu wählen und umzusetzen. "Es ist immer ergebnisoffen. Wir sind ja nicht die Geschmackspolizei, die vorgibt, was zu sehen sein wird", so der Dekan des Fachbereichs Gestaltung, Olaf Hirschberg.

Licht-Installationen und Video-Projektionen

Als "Mappings" bezeichnen die Studierenden des Fachs "Zeitbasierte Medien" ihre Werke. Sie entwerfen am Computer ihre Zeichnungen oder Videos und legen sie über das Bild der jeweiligen Bauwerke. Dazu kommt noch Musik.

Die Studierenden der Mainzer Hochschule haben mit Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) ihr Programm zum vierten Late Night Fetival vorgestellt.
Die Studierenden der Mainzer Hochschule haben zusammen mit dem Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) ihr Programm zum vierten "Late Night Festival" vorgestellt. Hochschule Mainz

Lichtermeile von Rheingoldhalle bis Schillerplatz

Zehn Stationen zwischen der Rheingoldhalle und dem Schillerplatz wird es geben. Am Dom sind gleich zwei 3D-Animationen geplant. Wie schon in den Jahren zuvor werden auch das Staatstheater und der historische Osteiner Hof wieder dabei sein.

Jockel-Fuchs-Platz wird zum Wald

Soviel haben die Studierenden aber vorab schon mal verraten: An der Rheingoldhalle wird man sehen, wie sich der zubetonierte Jockel-Fuchs-Platz in einen Wald verwandelt. Gemeinsam mit den Zuschauern soll die Steinoberfläche mit Licht aufgebrochen und entsiegelt werden. Man darf gespannt sein.

Auf dem kahlen, betonierten Jockel-Fuchs-Platz vor dem Mainzer Rathaus lassen die Studenten bei "Mainz leuchtet" einen Wald wachsen.
Auf dem kahlen, betonierten Jockel-Fuchs-Platz vor dem Mainzer Rathaus lassen die Studenten bei "Mainz leuchtet" einen Wald wachsen.

Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt an den drei Abenden von 20 bis 23 Uhr das Lichterspektakel in der Mainzer Innenstadt. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm, die Gastronomie und der Einzelhandel sind mit im Boot.

In den vergangenen Jahren seien mehr als 250.000 Besucher zu "Mainz leuchtet" gekommen, sagte Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) bei der Vorstellung des Projekts mit der Mainzer Hochschule und dem städtischen Gesellschaft mainzplus. Die Veranstaltung habe sich zu einem Highlight im Mainzer Veranstaltungskalender entwickelt.

Mainz

Positive Bilanz "Mainz leuchtet" 2025: Lichtfestival zieht 75.000 Menschen an

Die Veranstaltung "Mainz leuchtet" hat erneut großen Anklang gefunden. Zehntausende Menschen haben die Lichtinstallationen von Studierenden der Mainzer Hochschule bewundert.

SWR4 am Morgen SWR4

Mainz

Plastik-Oktopus als Hochschulprojekt Interaktiver Fastnachtswagen für den Mainzer Rosenmontagszug

Ein Team der Hochschule Mainz will am Rosenmontag die Pfandflaschen der Zuschauer einsammeln. So wollen die Studierenden auf die Verschmutzung der Meere mit Plastik aufmerksam machen.

Der Tag in RLP SWR1 Rheinland-Pfalz

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Sabine Steinbrecher
Sabine Steinbrecher ist Reporterin im SWR Studio Mainz

Unsere Quellen

Transparenz ist uns wichtig! Hier sagen wir Ihnen, woher wir unsere Infos haben!