Wie die Polizei berichtet, war der Mann in einem Zug über die Eisenbahnbrücke in Mainz gefahren. Beim Blick aus dem Fenster habe er dann die Person im Rhein entdeckt und sofort die Rettungskräfte alarmiert.
Die Wasserschutzpolizei machte sich mit einem Boot auf den Weg, konnte aber schnell Entwarnung geben: Im Wasser schwamm eine Frau - in einem Meerjungfrauenkostüm.
Nixe im Rhein muss jetzt wohl Strafe zahlen
Die Schwimmerin mit Meerjungfrauenkostüm befand sich laut Polizei nah an einem Steg und konnte auch alleine wieder ans Ufer klettern. Den Beamten sagte sie, sie habe nie in der Mitte des Flusses schwimmen wollen.
So oder so hatte die Nixe aber nichts im Fluss verloren, sagt die Polizei. Baden ist im betroffenen Streckenabschnitt des Rheins nämlich grundsätzlich verboten. Dafür gibt es für die Frau jetzt womöglich ein Bußgeld.
Baden im Rhein zu gefährlich - auch für Meerjungfrauen
Nach dem Einsatz mit der Meerjungfrau warnt die Polizei nochmal, dass das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich sein kann. Es gebe starke Strömungen, Unterströmungen und den Schiffsverkehr.
Wer sich im Sommer abkühlen will, solle deshalb nur ausgewiesene und erlaubte Badestellen nutzen und die örtlichen Verbote strikt beachten.