Der Einsatz betraf hauptsächlich den Bereich zwischen Mainz-Laubenheim und Nackenheim, unmittelbar neben der Bundesstraße 9. Dort suchten speziell ausgebildete Hunde nach toten Wildschweinen und Knochen. So soll nachgewiesen werden, ob die Seuche noch grassiert.
Gefahr in Rheinhessen besteht weiter
Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass mit Hunden nach infizierten Wildschwein-Kadavern gesucht worden sei, sagte der Sprecher der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Bardo Faust. Selbst wenn kein infiziertes Tier gefunden wird, bleibt die Gefahr der afrikanischen Schweinepest aus Sicht der Behörden aber bestehen. Deshalb wird die Wildschweinpopulation im Kreis klein gehalten, außerdem wurden Schutzzäune aufgestellt, damit kranke Tiere das Virus nicht übertragen können.
B9 musste kurzfristig gesperrt werden
Bei der Aktion bestand die Gefahr, dass andere Wildtiere aufgescheucht auf die B9 laufen. Deshalb wurde die Bundesstraße zwischen Nackenheim und Mainz-Laubenheim für eine Stunde in beide Richtungen gesperrt.