Es war am späten Donnerstagabend, als der Mann in der Mainzer Altstadt für Aufsehen sorgte. Innerhalb kurzer Zeit wurden der Polizei zwei Vorfälle wegen sexueller Belästigung, Beleidigungen und aggressivem Verhalten gemeldet.
Weinstube in Mainz: Mann onaniert unter dem Tisch
Der erste Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht in einer Weinstube. Nach Angaben von Zeugen setzte sich der 43-Jährige an einen Tisch und versuchte, Frauen anzusprechen. Kurz darauf schaute er auf seinem Handy Pornos an, zog seine Hose runter und befriedigte sich selbst.
Ihr seid doch auch Männer, Ihr wisst, wie das ist.
Als die Inhaberin und mehrere Gäste ihn zur Rede stellten, reagierte er mit der Aussage: "Ihr seid doch auch Männer, Ihr wisst, wie das ist." Noch bevor die Polizei eintraf, verließ er die Weinstube.
Mainzer Pub: Mann belästigt Frau und bedroht Gäste
Nur wenige Minuten später tauchte der Mann laut Polizei in einem nahegelegenen Pub auf. Dort sprach er eine junge Frau an und packte sie am Arm. Als die Freundin der Frau einschritt, eskalierte die Situation. Der Mann beleidigte mehrere Gäste, drohte mit Schlägen und folgte den Frauen, als sie versuchten, sich zu entfernen.
Die männlichen Begleiter der Frauen konnten den Mann schließlich festhalten, bis die Polizei eintraf. Die betroffene Frau gab später an, Schmerzen am Unterarm zu haben.
Aggressives Verhalten gegen Polizei
Den Polizisten gegenüber weigerte sich der Mann, sich auszuweisen und er war wohl derart aggressiv, dass die Beamten ihn zu Boden brachten und fesselten. Er wurde in Gewahrsam genommen und blieb dort bis zum Freitagmorgen.
Pöbelei eskaliert Softair-Pistole und Beleidigungen: Polizei stoppt Betrunkenen in Mainz
In Mainz hat ein Mann mit rassistischen Beleidigungen gepöbelt und den Inhaber einer Gaststätte mit einer Softair-Pistole bedroht. Jetzt laufen mehrere Verfahren gegen ihn.
Ermittlungen laufen - Zeugen gesucht
Gegen den Mann ermittelt die Polizei nun wegen sexueller Belästigung, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung. Sie bittet Menschen, die einen der Vorfälle beobachtet haben oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 06131/65-0 zu melden.