Wiedereröffnung im Oktober

Sanierung des Freizeitbads Rheinwelle in Gau-Algesheim im Zeitplan

Die Rheinwelle wird momentan saniert. Die Arbeiten liegen im Zeit- und Kostenplan. Im Oktober soll das Bad wieder öffnen.

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Von Autor/in Andreas Neubrech, Golo Schlenk

Seit April ist das Wasser im Freizeitbad Rheinwelle abgelassen. Statt spielender und planschender Kinder hört man jetzt lautes Bohren und Hämmern. Nach knapp 20 Jahren muss das Dach erneuert werden. Außerdem bekommt die Rheinwelle neue Filteranlagen und eine neue Wasseraufbereitung.

Attraktion ab Oktober: zwei neue Riesenrutschen

Aber auch der Spaßfaktor soll nach der Wiedereröffnung im Oktober nicht zu kurz kommen. Dafür werden nach Angaben des Bad-Betreibers Regionalbad Bingen-Ingelheim GmbH zwei neue Riesenrutschen eingebaut.

Die sogenannte "Magic-Tube" soll mit Licht- und Toneffekten ausgestattet sein und über weitere Spezialeffekte verfügen. Die "Turbo-Slide" habe LED-Effekte und eine Zeitmessung, so der Badbetreiber. Denn wie der Name schon sagt: Bei der "Turbo-Slide" kommt es auf die Geschwindigkeit beim Rutschen an. Deshalb kann man dort künftig stoppen, wie schnell man unterwegs ist.

Schulen und Vereine müssen während Sanierung ausweichen

In dem halben Jahr, in dem das Bad geschlossen ist, müssen die Gäste woanders schwimmen gehen. Das gilt auch für Vereine und Schulen, die in der Rheinwelle trainieren und Schwimmunterricht anbieten.

"Wir betreiben auch das Naturerlebnisbad in Bingen und das Freibad in Ingelheim. Dort haben wir Belegungspläne erstellt, damit die Schulen und Vereine dahin ausweichen können. Es muss keine Schul- oder Trainingsstunde ausfallen", erklärt Geschäftsführer Dirk Osterhoff.

Neben der Rheinwelle ist das Loch für das neue Schwimmbecken bereits ausgehoben.
Neben der Rheinwelle entstehen bis 2027 ein neues Schwimm- und ein Lehrschwimmbecken. A. Dietz

Erweiterung der Rheinwelle bis 2027

Neben der Rheinwelle ist derzeit ein großes Loch. Hier werden demnächst ein weiteres Sport-Schwimmbecken und ein Lehrschwimmbecken gebaut. Der Hallenbad-Anbau soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt sein.

Der Umbau des Freizeitbads wird vom Land unterstützt. Sportminister Michael Ebling (SPD) hat am Montag einen Förderbescheid in Höhe von 4 Millionen Euro übergeben. Die Gesamtkosten für den Umbau liegen voraussichtlich bei 27 Millionen Euro.

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Andreas Neubrech
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Golo Schlenk
Golo Schlenk ist Reporter im SWR Studio Mainz