Brunnen der Wasserwerke laufen leer

Extreme Hitze in Mainz: So soll jetzt Wasser gespart werden

Die hohen Temperaturen sorgen dafür, dass im Großraum Mainz besonders viel Trinkwasser verbraucht wird. Jetzt sollen die Menschen auch bei der Abkühlung im eigenen Garten sparen.

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Stand

Von Autor/in Marco Schüler

Die Hitzewelle geht weiter und wir bleiben die gesamte Woche weit über der 30-Grad-Marke. Deswegen bittet die Mainzer Netze GmbH Mainzerinnen und Mainzer um einen sorgsamen Umgang mit Trinkwasser. Für die kommenden Tage rechne man im Großraum Mainz mit Rekordwerten beim Wasserverbrauch.

Erste Trinkwasserbrunnen laufen trocken

Laut den Mainzer Netzen reichen die Fördermengen der drei Wasserwerke in Eich, Hof Schönau und auf der Petersaue aus, um den momentanen Verbrauch zu decken. Wegen der langen Niedrigwasserphase liefen aber bereits jetzt erste Brunnen des Wasserwerks auf der Petersaue trocken. Sie könnten aktuell nur zeitweise betrieben werden.

Blick auf die Petersaue bei Mainz.
Blick auf die Petersaue bei Mainz. Hier steht eines der Wasserwerke, die den Großraum Mainz mit Trinkwasser versorgen. Peter Zschunke

Das Wasserwerk Petersaue nutzt Uferfiltrat aus dem Wasser des Rheins. Bei der Uferfiltration führen niedrige Rheinwasserstände dazu, dass sich die verfügbaren Fördermengen reduzieren.

Keine Pools befüllen oder Rasen wässern

Weil die Hitzewelle noch anhalten soll, bitten die Mainzer Netze darum, in den kommenden Tagen sorgsam mit Trinkwasser umzugehen. Das bedeutet: Während der aktuellen Hitze sollten Gärten und Rasenflächen nicht bewässert werden. Auch sollten Pools und Planschbecken nicht neu befüllt werden.

So wird Hitze im Sommer erträglich: Ein Mops badet in einem Planschbecken
Planschbecken sollen in Mainz diese Woche nicht mehr befüllt werden. picture alliance / dpa | Stephan Jansen

So sind die weiteren Wetteraussichten

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung wegen extremer Hitze für Rheinhessen ausgegeben. Bis zum kommenden Wochenende soll es heiß bleiben.

Was den Trinkwasserverbrauch angeht, haben die Mainzer Netze aber leichte Hoffnung. Erfahrungsgemäß sinke der Verbrauch mit dem Start der Sommerferien wieder etwas.

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