Drei Monate befristet

Gewalt im Iran - RLP stoppt vorerst Abschiebungen

Im Iran protestieren seit Wochen Menschen gegen das Mullah-Regime - und werden brutal verfolgt. Rheinland-Pfalz schiebt vorerst niemanden mehr dorthin ab.

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Wer zur Zeit in den Iran zurückgeschickt würde, wäre "realer Gefahr für Freiheit und Leben ausgesetzt", so das zuständige Integrationsministerium. Der Stopp der Abschiebungen für iranische Staatsangehörige in Rheinland-Pfalz gilt ab sofort und ist zunächst auf drei Monate befristet. Ausgenommen sind davon Straftäter und so genannte Gefährder.

Gewalt gegen regimekritische Proteste

Ministerin Katharina Binz (Grüne) sagte, die Menschenrechtslage im Iran sei seit Jahren geprägt von systematischer Unterdrückung. In den letzten Wochen habe sich die Lage zugespitzt. Sicherheitskräfte gingen mit extremer Härte gegen regimekritische Proteste vor, Hinrichtungen würden befürchtet. 

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Zunächst gilt der Abschiebestopp gemäß der geltenden Rechtslage für drei Monate. Danach kann die Maßnahme im Einvernehmen mit dem zuständigen Bundesministerium für weitere drei Monate verlängert werden. In den letzten zwei Jahren wurden, so das Ministerium auf SWR-Anfrage, zwei Iraner dorthin abgeschoben.

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SWR

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