Dafür wird in den Trierer Kaiserthermen extra eine kleine Stadt errichtet. In diesem Jahr schickt die Zeitmaschine die Kinder ins Jahr 1559.
Kinder lernen in der Trierer Spielstadt altes Handwerk
Dort können die Kinder die Handwerkskunst des 16. Jahrhunderts kennenlernen und sich als Korbflechter oder Malerinnen ausprobieren. Das Personal in der Spielstadt versucht, alles so authentisch wie möglich wirken zu lassen. Sie tragen die typische Kleidung der Zeit und spielen Szenen aus dem Alltagsleben mit den Kindern.
Aber die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen auch etwas über den damaligen Zeitgeist. In dieser Epoche kurz nach der Reformation spielte der Mensch und die humanistische Bildung eine wichtige Rolle. Und so lernt auch ein Junge im Zeichenunterricht in der Spielstadt, seine Umgebung möglichst genau und perspektivisch zu zeichnen.
Kinder werden zum Nachdenken angeregt
"Von vielen höre ich", erzählt Projektleiterin Stefanie Heckert, "dass sie zu Hause ein Buch aufschlagen und nachgucken, ob das in Trier tatsächlich so war wie wir es spielen."