Museen, Bergwerke, Tunnel und Erlebnisführungen

Sechs Ausflugtipps bei schlechtem Wetter in der Region Trier

Es sind Sommerferien: Doch wohin, wenn es regnet? Wir haben ein paar Ideen, die auch bei schlechtem Wetter Ferienspaß garantieren.

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Stand

Von Autor/in Lara Dudek

Freilichtmuseum Roscheider Hof

Fachwerkhäuser, Teile eines alten Güterbahnhofs, alte Werkstätten: Das Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz zeigt, wie unsere Vorfahren in der Region Trier im 19. und 20. Jahrhundert gelebt hatten.

So gibt es in einem alten Dorf Bauernhöfe mit Scheunen, eine Schmiede und ein Schulhaus zu sehen. In Werkstätten aus einer Zeit von 1850 bis 1970 wird klar, wie damals im Handwerk gearbeitet wurde. Und wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich auch ein Besuch im Kräuter- und Rosengarten des Museums.

Das Gebäude des ehemaligen Güterschuppens vom Bahnhof Konz umgeben von Obstbäumen im Freilichtmuseum Roscheider Hof.
Der Güterschuppen am Bahnhof Konz wurde im Frühjahr 2014 abgebaut und im Freilichtmuseum Roscheider Hof wieder aufgebaut. Freilichtmuseum Roscheider Hof

Das Geheimnis der Porta Nigra

Bei der Erlebnisführung nimmt ein gespielter römischer Offizier, der Zenturio, die Besucher mit in das römische Trier vor 1800 Jahren. So geht es auch ins Obergeschoss der Porta Nigra, wo die Besucher gezeigt bekommen, wie im römischen Trier die Stadt verteidigt wurde. Die etwa einstündige Führung ist gemacht für Kinder ab zehn Jahren.

Der Besucherführer ist verkleidet als Zenturio, ein Offizier aus der römischen Armee. Er steht im Obergeschoss der Porta Nigra.
Bei der Erlebnisführung "Das Geheimnis der Porta Nigra" verkörpert ein Schauspieler den Zenturio, einen römischen Offizier. Trier Tourismus und Marketing GmbH, Jan Malburg

Besucherbergwerk Fell

Dem schlechten Wetter entkommen - das geht auch unter der Erde im Besucherbergwerk Fell bei Schweich. Über eine Treppe geht es für die Besucher rund 70 Meter tief in die ehemaligen Schiefergruben "Barbara" und "Hoffnung".

In den ehemaligen Schiefergruben im Bergwerk sind mehrere Bergbaufiguren aufgestellt. Sie halten Werkzeuge zum Abbauen von Schiefer in den Händen.
Mit Werkzeugen stellen die Bergmannfiguren nach, wie damals in den ehemaligen Schiefergruben mit verschiedenen Techniken der Schiefer abgebaut wurde. Besucherbergwerk Fell

Während der etwa einstündigen Führung wird erklärt, wie die Menschen in den historischen Schiefer-Bergwerken gearbeitet hatten.

Zylinderhaus - Nostalgie und Oldtimer Museum

Eine Zeitreise durch 90 Jahre Autogeschichte gibt es im Zylinderhaus, dem Museum für Oldtimer und Technik in Bernkastel-Kues. Über 150 historische Autos, Transporter und 100 Zweiräder gibt es hier auf knapp 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Aber auch den alten Tante Emma Laden und andere historische Geschäfte aus den vergangenen Jahrzehnten kann man in der Erlebnisausstellung besuchen.

Im Ausstellungsraum gibt es neben vielen Oldtimern zum Beispiel eine alte Apotheke und Post.
Nostalgie pur für jeden Oldtimer-Fan: Im Zylinderhaus reihen sich Fahrzeuge aus den 1930er bis 1980er-Jahren. Zylinderhaus, Melanie Jakobs

Ulmener Maar-Stollen

Wer sich gerne auf eine Entdeckungstour rund um die Maare begeben möchte, der ist im Ulmener Maar-Stollen richtig. Das ist ein rund 120 Meter langer unterirdischen Stollen, der das Maar Jungferweiher mit dem Ulmener Maar verbindet.

Wer genau hinschaut, entdeckt auf dem Weg an den Wänden des höhlenartigen Stollens auch glitzernde Gesteinsreste. Gebaut wurde der Ulmener Maar-Stollen ursprünglich, um die Mühlen am Ulmener Bach mit Wasser aus den beiden Maaren zu versorgen.

An einem der beiden Eingänge des Ulmer Maar-Stollens sind professionelle Graffiti an die Wand gesprüht.
Der Stollen verbindet das Maar Jungferweiher und das Ulmer Maar miteinander: Mehrere Jahrhunderte konnte man den Stollen nicht besichtigen. Seit dem Frühjahr 2023 ist das nun möglich.

Deutsches Edelsteinmuseum

Die Ausstellung im Deutschen Edelsteinmuseum Idar-Oberstein nimmt einen mit in die Welt der Edelsteine: vom unbearbeiteten Rohstein bis zum fertigen Stein.

Im Gewölbekeller des Museums steht eine dunkelrosane große zerbrechliche Schale verziert mit Bergkristallen.
Die ca. 14 kg schwere Schale ist mit Gold und Bergkristallen verziert. Sie ist aktuell im Gewölbekeller des Museums zu sehen.

Auf etwa 800 Quadratmetern zeigen die rund 10.000 Ausstellungsstücke die Geschichte der Edelsteine und das Handwerk der Edelsteinschleifer.

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