Basketball-Bundesliga

Gladiators Trier müssen Dämpfer gegen Oldenburg hinnehmen

Playoffs oder Playins - im Kampf um die besten Plätze für die K.o.-Runde mussten die Gladiators Trier gegen Oldenburg eine bittere Niederlage einstecken.

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Stand

Von Autor/in Andrea Meisberger

Die Gladiators Trier hatten gegen die Baskets Oldenburg noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen - das verloren die Trierer nämlich mit 85:108. Viel wichtiger aber: Es ging um die Post-Season. Beide Mannschaften kämpften hart um jeden Punkt. Am Ende musste sich Trier aber knapp mit 95:98 geschlagen geben.

Trier startete mit großen Defensiv-Problemen

Chefcoach Jacques Schneider schickte Jordan Roland, Urald King, Marten Lissen, Nolan Adekunle und Clay Guillozet als Starting Five aufs Feld. Die Gladiators starteten gut. Doch nach knapp vier Minuten brach die Verteidigung der Gladiators ein und das Trierer Team kassierte einen Punkt nach dem anderen - obwohl sie den Top-Scorer der Oldenburger aus dem Hinspiel Chris Clemons gut im Griff hatten. Er machte im ersten Viertel keinen einzigen Punkt.

Auch offensiv klappte bei den Gastgebern nichts mehr. Den ersten erfolgreichen Dreier für die Trierer gab's durch Clay Guillozet nach mehr als acht Minuten. Das erste Viertel endete für die Trierer ernüchternd mit 13:25.

Wilde Aufholjagd der Trierer

Doch was wären die Gladiators ohne ihre Fans, die ihre Mannschaft nun nach vorne pushten? Jeder Ballgewinn wurde bejubelt - jeder Punkt brachte die Arena zum stehen. Und dann lief es wieder. Trier wie ausgewechselt - die Aufholjagd begann. Insgesamt sechs Dreier gingen aufs Konto der Trierer - unter anderem durch Behnam Yakhachli und Clay Guillozet. Defensiv lief es nun auch deutlich besser. Mit 43:43 ging's in die Kabine.

Gladiators Trier gegen Baskets Oldenburg
Die Gladiators Trier beweisen nach dem ersten Viertel nerven und starten die Aufholjagd. Imago/Eibner

Basketball-Krimi auf den letzten Metern

Nach der Pause ging es wild hin und her. Die Führung wechselte minütlich - die Partie nahezu ausgeglichen. Die Führung der Trierer nach dem dritten Viertel: 70:67.

Fünf Minuten vor Schluss fiel Trier dann wieder etwas zurück. Coach Jacques Schneider reagierte mit einem Timeout - stimmte sein Team noch einmal auf die Schlussphase ein. Beham Yakhchali brachte die Trierer zwei Minuten vor Schluss mit zwei spektakulären Körben von der Drei-Punkte-Linie nochmal ran. Und Jordan Roland verkürzte zehn Sekunden vor Schluss auf einen Punkt. Doch aller Kampf nütze am Ende nichts mehr. Trier unterliegt mit 95:98. Damit hat Trier den Anschluss an die Playoff-Plätze (1 bis 8) erst einmal verloren und kann auch noch nicht sicher für die Playins (Platz 7 bis 10) planen.

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