Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt den großen Brand bei einem Kunststoffhersteller verursacht hat. Es gebe keine Hinweise auf Brandstiftung. Zwei Brandgutachter haben sich demnach die abgebrannten Hallen in Lautzenhausen angeschaut. Das Feuer hat jedoch die meisten Spuren zerstört, sodass nicht genau festgestellt werden konnte, was den Brand ausgelöst hat. Laut Polizei sind eine Filteranlage sowie zwei angrenzende Hallen abgebrannt.
Langwieriger Einsatz am Flughafen Hahn
Bei dem Brand am 11. Mai waren mehr als 240 Feuerwehrleute im Einsatz. Das Feuer war in den Hallen des Kunststoffherstellers ausgebrochen. Verstärkung war aus den umliegenden Ortschaften Kirchberg, Kastellaun und Simmern angerückt.
Herausfordernde Löscharbeiten
Die Bekämpfung des Feuers gestaltete sich schwierig. Einerseits, weil Kunststoff schwieriger zu löschen ist als Holz, sagte der Wehrleiter. Und andererseits, weil eine betroffene Halle einsturzgefährdet war.
In der Halle waren zwei brennende Silos mit Kunststoffgranulat. Um diese besser löschen zu können, kamen Bagger zum Einsatz, die das Dach der betroffenen Halle abtrugen.
Warnung vor Rauchgasen
In der Nacht war auch die Bevölkerung im Bereich der Gemeinde Lautzenhausen vor Rauchgasen gewarnt worden. Die Warnung wurde inzwischen wieder aufgehoben. Verletzte gab es laut Polizei keine.
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Auch der Flugverkehr am Flughafen Hahn war nicht betroffen. Flugzeuge konnten ungehindert starten und landen, teilte die Polizei mit.