Ursache des Feuers noch nicht bekannt

81-Jähriger stirbt bei Brand in Trier-Feyen

Der Brand im Schützenhaus im Mattheiser Wald ist inzwischen gelöscht. Die Löscharbeiten gingen bis in die Nacht auf Dienstag.

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Stand

Die Feuerwehr hatte eine Brandwache gestellt, die die ganze Nacht vor Ort sein sollte, um schnell reagieren zu können, sollte der Brand wieder aufflammen. Als die Feuerwehr mit den Löscharbeiten begonnen hatte, stand das Gebäude eines Schützenvereins bereits im Vollbrand, meldete die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt sei zunächst unklar gewesen, ob sich noch jemand in dem Haus aufhielt.

Kriminalpolizei ermittelt

Nach Angaben der Stadt wurde der tote 81-Jährige inzwischen geborgen. Laut einem Sprecher der Stadt Trier ist die Kriminalpolizei nun für den Fall zuständig. Notfallseelsorger waren vor Ort, um sich um die Angehörigen zu kümmern.

Wir müssen trotzdem höllisch aufpassen, dass das Feuer nicht auf den Wald übergreift.

Zwischenzeitlich Sorge vor Waldbrand

Weil das Gebäude am Waldrand steht, bestand nach Angaben der Feuerwehr die Gefahr, dass der Brand auch auf den Wald übergreift.

"Wir müssen trotzdem weiter höllisch aufpassen, dass das Feuer nicht auf den Wald übergreift", sagte Ernst Mettlach von der Stadt Trier im SWR-Interview. Wegen der Trockenheit hätten Forstarbeiter als Vorsichtsmaßnahme eine Schneise in den Wald hinter dem Vereinsheim geschlagen. Büsche und Sträucher wurden weggeschnitten, um dem Feuer keine Angriffsfläche zu bieten.

Gebäude eines Schützenvereins in Trier-Feyen brennt
Rund 120 Einsatzkräfte bekämpften den Brand eines Gebäudes am Mattheiser Wald in Trier-Feyen. Presseamt Stadt Trier

Einsatz ging bis in die Nacht

Der Brand war am Montagmittag ausgebrochen. Zunächst war es den Rettungskräften nicht möglich gewesen, das Haus zu betreten. Das Haus stand laut Feuerwehr lichterloh in Flammen. Das Gebäude sei komplett zerstört worden. Ein Teil wurde abgerissen, um den Zugang zum Brandherd und damit die Löscharbeiten zu erleichtern. Mithilfe eines Baggers, den das Technische Hilfswerk (THW) zur Verfügung gestellt hatte, konnten Glutnester freigelegt und abgelöscht werden. Das teilte die Stadt Trier mit.

Nach Angaben der Stadt waren rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und THW im Einsatz. Neben der Waldbrandgefahr war auch die Wasserversorgung eine Herausforderung. Deshalb war die Feuerwehr mit wasserführenden Fahrzeugen unterwegs. Umliegende Straßen seien zwischenzeitlich gesperrt worden, sind jetzt aber wieder befahrbar. Wie es zu dem Brand kam, ist noch nicht bekannt.

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SWR