Abkühlung ist vorerst nicht zu erwarten - im Gegenteil. Ein Hoch lenkt weiter sehr heiße Luft aus Spanien nach Deutschland. Die Temperaturen legen noch einen Zahn zu.
Am Wochenende bleibt es also hochsommerlich, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Es werden Höchstwerte zwischen 33 und 38 Grad erwartet. Wie vom SWR-Wetterexperten Karsten Schwanke am Mittwoch vorhergesagt, handelt es sich um eine Hitzewelle. Davon wird gesprochen, wenn die Temperaturen länger als drei Tage über 30 Grad liegen.
"Etliche Wettermodelle zeigen uns, dass diese Hitzewelle lange Bestand haben könnte", sagte Schwanke, "möglicherweise sogar bis Ende Juni".
Wie Sie gut durch die heißen Tage kommen, haben wir hier zusammengefasst.
Unwetter am Freitagabend
Für den Freitagabend hatte der DWD mehrfach Unwetterwarnungen vor schweren Gewittern der Stufe 3 von 4 herausgegeben. Gewarnt wurde vor umstürzenden Bäumen, Hochspannungsleitungen und Gerüsten.
Im Rhein-Lahn-Kreis sorgte starker Regen für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr. Die Behörden warnten zeitweise vor Extremhochwasser, da die Wasserstände der Flüsse Dörsbach, Mühlbach und Aar schnell und stark stiegen.
Vorübergehende Warnung vor Extremhochwasser Regen sorgt für zahlreiche Feuerwehreinsätze im Rhein-Lahn-Kreis
Wegen starken Regens ist die Feuerwehr im Rhein-Lahn-Kreis in der Nacht zum Samstag mehr als 60 Mal ausgerückt. Zwischenzeitlich stiegen mehrere Flusspegel so stark an, dass die Behörden vor Extremhochwasser warnten.
Der DWD hat zudem eine Hitzewarnung herausgegeben, die bis auf weiteres gilt. Wie es in Ihrer Region aussieht, erfahren Sie in der Karte mit einem Klick auf den jeweiligen Landkreis.
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Regionale Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland. In der Wochenvorhersage und dem Warnlagebericht für die nächsten 24 Stunden wird dargestellt, in welchen Regionen mit besonderen Ereignissen zu rechnen ist.
Die Landkreiswarnungen werden sehr kurzfristig vor den Warnereignissen herausgegeben, um möglichst genau sein zu können.
Wenn Sie auf einen Landkreis auf der Karte klicken, wird Ihnen die entsprechende Warnung angezeigt.
Waldbrandgefahr steigt
Wegen der länger andauernden Hitze steigt die Gefahr von Waldbränden in Rheinland-Pfalz deutlich an. Laut Karte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird die Gefahr von Bränden für die kommenden Tage durchweg als "hoch" oder "sehr hoch" angegeben.
Fast überall besteht außerdem die Gefahr, dass sich Grasflächen entzünden können. Im Wald sollte man deshalb nicht rauchen, grillen oder Lagerfeuer entzünden.
Trinkwasser wird örtlich knapp
Vereinzelt wird auch das Trinkwasser knapper - etwa im Kreis Cochem-Zell und in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen. Die Kommunen rufen deshalb ihre Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Wasser zu sparen. Konkret heißt das: Das Auto nicht mehr waschen, den Pool nicht mehr befüllen und auch den Rasen nicht mehr wässern.
Sommer, Sonne, Lebensgefahr So schnell wird Hitze im Auto zur Todesfalle für Kinder und Tiere
Kurz im Supermarkt was einkaufen - Kind oder Hund wartet im Auto. Das kann für sie bei entsprechenden Temperaturen schnell lebensgefährlich sein. Aber auch manche Gegenstände im Auto können bei Hitze zur Gefahr werden.
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