Team SWR Kultur

Christian Batzlen

Christian Batzlen ist Autor und Gastgeber des SWR Kulturpodcasts "Was geht, was bleibt?".

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Christian Batzlen, Moderator SWR Kultur
Christian Batzlen, Autor und Moderator SWR Kultur

Auch wenn er die Bodenseeluft liebt, kann Christian Batzlen nicht ohne den rauen Wind der Großstadt sein. Daher pendelt er regelmäßig von Berlin nach Baden-Baden, das Mindset einer Metropole mit dabei, sein Smartphone und den stetigen Wunsch nach Abendsonne.  

Bereits Mitte zwanzig stand Christian Batzlen als Netzreporter täglich live vor der Kamera. Ihn interessiert die Brücke zwischen der digitalen und realen Welt. Gesellschaftspolitische Vorgänge im digitalen Raum, die Entwicklung verschiedenster Plattformen und sozialer Medien sowie die Netzkultur sind seine Themen.  

Schon während seines Studiums der Sportmedien in München hospitierte er beim SWR. Seitdem sind viele Sendestunden vergangen, Reportereinsätze getätigt, Social-Posts verfasst, Beiträge produziert und Facebook überlebt. Er wurde einmal vom Horizont-Magazin zum einflussreichsten Journalisten auf Snapchat gewählt.

Pädagogik Abenteuer Spielplatz – Was Kinder brauchen und Erwachsene verhindern

Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder Bewegung, Vielfalt, kalkulierbares Risiko. Aber oft fehlt Kommunen das Geld für moderne Spielplätze. Dabei ist Teilhabe wichtig für alle.

Das Wissen SWR Kultur

Politikwissenschaftler Daniel Leisegang im Gespräch 50 Jahre Apple: Der Mythos vom guten Konzern bröckelt

Apple feiert sich als Pionier der digitalen Freiheit. Doch wie groß ist die Kluft zwischen Anspruch und Realität? Politikwissenschaftler Daniel Leisegang zu den Widersprüchen des Konzerns.

SWR Kultur am Morgen SWR Kultur

Renommierter Architekturpreis unter Druck Erbe des Stifters hatte Verbindung zu Epstein – Was wird aus dem Pritzker-Preis?

Tom Pritzker, Erbe des Pritzker-Preisstifters und Repräsentant des Preises, stand in Verbindung zu Epstein. Was wird jetzt aus dem Architektur-Preis?

SWR Kultur am Mittag SWR Kultur

Gespräch „Es ist ein einziges Warten“ - Der Künstler Mehrdad Zaeri sorgt sich um die Menschen im Iran

Seit mehr als zwei Wochen werden Proteste im Iran brutal niedergeschlagen, Kontakte nach außen sind fast vollständig gekappt. In SWR Kultur am Mittag schildert der Künstler Mehrdad Zaeri aus Mannheim, was diese Zeit für ihn bedeutet: „Es ist ein einziges Warten und Bangen, ob die Menschen, die zu mir gehören, überhaupt noch am Leben sind.“ Seit der Internetblockade hat er keinen direkten Kontakt mehr zu Familie und Freunden im Iran.
Nachrichten über Umwege
Informationen erreichen ihn nur noch bruchstückhaft. „Manchmal geht es über fünf Ecken“, sagt Zaeri. Einzelne Lebenszeichen kommen über Exil-Iranerinnen und Exil-Iraner, über Bekannte mit Satelliten-Internet oder heimlich verschickte Videos. Besonders erschüttert hat ihn eine letzte Nachricht einer befreundeten Journalistin aus Teheran. Indirekt wird darin deutlich: Die aktuellen Proteste seien kein politisches Projekt mehr, sondern ein Kampf ums nackte Überleben.
An Kunst ist kaum zu Denken
Auch die Kulturszene sei nahezu zum Stillstand gekommen. „Wenn eine Gesellschaft ums Überleben kämpft, bleibt keine Energie für Kunst“, sagt Zaeri. Angst, Armut und Repression zerstören kreative Räume. Hoffnung gebe es dennoch, nach 40 Jahren Diktatur. Aber sie sei müde geworden. „Die Menschen im Iran entscheiden, wann es endet“, sagt er. Für die Exilgemeinschaft bleibt primär eines: aufmerksam bleiben und nicht wegsehen.

SWR Kultur am Mittag SWR Kultur

Tübinger Rhetorik-Auszeichnung Rede des Jahres 2025: Christian Drosten über Verantwortung und Wissenschaft

Der Virologe Christian Drosten erhält die Auszeichnung „Rede des Jahres 2025“. Seine Ansprache am Deutschen Institut für Wirtschaft überzeugte die Jury durch Klarheit und gesellschaftliche Relevanz.
In SWR Kultur am Mittag erklärt der Rhetorikprofessor Olaf Kramer von der Universität Tübingen: „Drosten hat über Wissenschaftsfreiheit nicht als Privileg gesprochen, sondern als Verantwortung. Er ruft dazu auf, dass sich Forschung aktiv in die demokratische Debatte einbringt.“
Sachlich statt schrill
Drosten warnte vor einer „Wissenskrise“ – einer Gesellschaft, die den Bezug zu Fakten verliert. Seine Rede richtet sich gegen politische Stimmen, die Wissenschaft gezielt infrage stellen. „Er bleibt ruhig, analytisch und bescheiden. Genau das macht die Wirkung seiner Rede aus,“ sagt Kramer. In einer Zeit, in der öffentliche Reden oft auf Emotion und Empörung setzen, ist Drostens Stil ein bewusstes Gegenmodell: unaufgeregt, aber präzise.
Ein Plädoyer für Vernunft
Die Jury lobt Drostens Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu machen. Er zeigt, dass wissenschaftliche Erkenntnis und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören. Für Kramer ist das ein Beispiel dafür, wie Redekultur heute wirken kann: rational, reflektiert und demokratisch. Ein Aufruf zum Denken statt zum Polarisieren.

SWR Kultur am Mittag SWR Kultur

Neue ARTE-Doku Vom Geheimdienst zum Weingut – Doku über den „Jahrhundert-Spion“ Peter Sichel

Er floh aus Mainz vor den Nazis, wurde CIA-Offizier und kehrte als Weinhändler zurück: Das Leben von Peter Sichel klingt wie ein Roman. Katharina Otto-Bernstein hat es verfilmt.

SWR Kultur am Mittag SWR Kultur

Württembergischer Kunstverein Stuttgart Aufseherinnen im KZ Ravensbrück: Ausstellung über Frauen, Uniformen und Macht

Dominique Hurth zeigt im Württembergischen Kunstverein eine Frauen im KZ Ravensbrück. Es geht um die Aufseherinnen, ihre Rolle im Lager und deren Aufarbeitung.

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Mannheim

Neue Stimmen aus Südostasien Wie der Mannheimer Dantes Verlag philippinische Comic-Kunst nach Deutschland bringt

Philippinische Comics sind im Heimatland längst Massenkultur. Jetzt kommen sie zu uns – mit Geschichten, die Kolonialgeschichte, Magie und Gegenwart kunstvoll verbinden.

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SWR