Ein altes Fachwerkhaus im Elsass, das Elternhaus. Schon lange lebt der Autor nicht mehr dort. Vor vielen Jahren starb die Mutter, in diesem Jahr der Vater. Das Haus wird ausgeräumt und bald verkauft. Die Räumung dauert den gesamten Sommer.
Jeder einzelne Raum birgt Erinnerungen, jede Bewegung generiert Klänge. Im Garten zwei Birken. Die rechte wurde für den großen Bruder gepflanzt, die linke für den Autor; beim leichtesten Wind zittern beide. – Ludwig Berger erschafft mit seinem Stück eine würdevolle, melancholische Dokumentation seines Abschiednehmens.
SWR 2026
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Feature Das hellhörige Haus – Ein akustisches Abschiedsalphabet
Abschiednehmen vom Elternhaus. Jeder einzelne Raum birgt Erinnerungen, jede Bewegung generiert Klänge. Eine melancholische Eloge auf die Herkunft.
Von Ludwig Berger