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Die heile Welt des Verbrechens – Stephan Derrick und die BRD

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Von Autor/in Raffael Jové

Als Oberinspektor Stephan Derrick 1998 aus dem Münchner Polizeidienst schied, tat er das als erfolgreichste deutsche Serienfigur aller Zeiten. Weltweit sah man dem melancholisch-spröden, stets korrekt gekleideten Ermittler gern dabei zu, wie er sich fast gewaltfrei gegen die omnipräsente menschliche Mordlust stemmte.

12 Jahre später wurde Horst Tappert, Darsteller Derricks, als ehemaliges Mitglied der Waffen-SS enttarnt. Öffentlichkeit und Sender waren entsetzt, die TV-Reihe "Derrick" blieb fortan unwiederholt. – Ein Blick in die skurrilen und düsteren Seiten der "alten BRD"…

(Produktion: RBB 2018)

Ehemalige Lehrerin des Leifheit-Gymnasiums in Nassau Man muss offen mit der dunklen Vergangenheit von Günter Leifheit umgehen

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7.6.1983 DDR-Gericht verurteilt NS-Verbrecher Heinz Barth zu lebenslanger Haft

7.6.1983 | Das Stadtbezirksgericht Berlin verhandelt im Juni 1983 gegen den DDR-Bürger Heinz Barth. Der Angeklagte war im Juni 1944 als Offizier der Waffen-SS am Massaker in dem französischen Dorf Oradour-sur-Glane beteiligt gewesen. In diesem von der Stasi mitgeschnittenen Prozess-Originalton beschreibt er seine Beteiligung an diesem Verbrechen am 10. Juni 1944. Es folgt das Urteil: lebenslänglich.

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560 Opfer in Sant'Anna di Stazzema Uni Konstanz erforscht Erinnerung an Massaker der Waffen-SS in Italien

Es ist eines der schlimmsten Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg gewesen: das Massaker der Waffen-SS im italienischen Dorf Sannt'Anna di Stazzema. In Konstanz erinnert eine Ausstellung daran.

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