Kunstmuseum Reutlingen Lieber Risiko als Ruhe: „Green Fence“ – Kontroverse Kunst zum Thema Holocaust
Der Stuttgarter Künstler Georg Lutz zeigt im Kunstmuseum Reutlingen seine Rauminstallation „Green Fence“ über das NS-Vernichtungslager Sobibor.
Erinnerung an die NS-Zeit – Hintergründe, Dokumentationen und Zeitzeugenberichte zum Nationalsozialismus.
Der Stuttgarter Künstler Georg Lutz zeigt im Kunstmuseum Reutlingen seine Rauminstallation „Green Fence“ über das NS-Vernichtungslager Sobibor.
Ein Theaterabend am Ort der Erinnerung: In ehemaligen Wohnungen deportierter Jüdinnen und Juden verbindet das Stuttgarter Theater Lokstoff! Gedenken mit Gesprächen am Familientisch.
Sie verweigerten früh den Hitlergruß und den Wehrdienst. „Fast 300 junge Männer wurden hingerichtet wegen Kriegsdienstverweigerung“, sagt ein Historiker. Ein Mahnmal erinnert an ihre Verfolgung in der NS-Zeit.
Sie ist eine der letzten Zeitzeuginnen: Mit 97 Jahren noch hält Ruth Michel Vorträge über ihr Leben. Sie ist im damals polnischen Mikuliczyn (heute ukrainisch Mykulytschyn) aufgewachsen, das später von den Deutschen besetzt wird. Bei einem Massenmord an der jüdischen Bevölkerung wird auch Ruths Vater getötet. Ihr selbst gelingt zusammen mit Mutter und Schwester die Flucht. Der zunehmende Antisemitismus in Deutschland bereitet der Shoa-Überlebenden Sorge.
Die NSDAP-Datenbank ermöglicht, Täter in den eigenen Familien zu finden. Doch eine Mitgliedsnummer ersetzt keine Aufarbeitung – und sollte nicht zum Smalltalk werden.
„So ziemlich jeder Betrieb, der mehr als fünf Beschäftigte hatte, beschäftige irgendwann im Laufe des Krieges Zwangsarbeiter“, sagt Norbert Prothmann. Engagierte Bürger in Stuttgart leuchten seit Jahren das Thema NS-Zwangsarbeit systematisch aus.
Historiker Imanuel Baumann blickt auf den Historikerstreit um die Shoa und die Nürnberger Prozesse. Welche Rolle muss der Holocaust im Selbstverständnis Deutschlands spielen?
Der ehemalige Rennfahrer Adolf Rosenberger gehörte zu den Mitgründern von Porsche. Da ein jüdischer Mitgesellschafter das Missfallen der NS-Machthaber wecken musste, wurde er 1935 aus dem Unternehmen herausgedrängt. Zu diesem Schluss kommt der Bonner Historiker Joachim Scholtyseck in seiner umfangreichen Studie. Die Bedeutung Rosenbergers hatte in der Firmengeschichte jahrzehntelang keinen Platz.
27.3.1936 | Die Wahlen waren eine Farce, trotzdem machte Hitler "Wahlkampf" – mithilfe einer Deutschlandfahrt der Luftschiffe "Hindenburg" (LZ 129) und "Graf Zeppelin" (LZ 127).
Was passiert, wenn Rechtsextreme Angst und Schrecken verbreiten wollen? Was sind ihre Mittel, um Andersdenkende einzuschüchtern oder gar zu töten? Eine neue Ausstellung in Stuttgart zeigt die Geschichte des Rechtsterrorismus von Weimar bis heute.
Ein Sadist im KZ Hinzert und ein Trierer Nazifunktionär, der nach dem Krieg Karriere machte. Die Trierer Uni hat neue Forschungen zum NS-Regime in der Region Trier vorgestellt.
Wolfgang Benz ist einer der renommiertesten deutschen Historiker. Er ist Experte für Vorurteile, Nationalsozialismus, Antisemitismus und Erinnerungskultur.
Ursprünglich diente die Wilhelm Gustloff als Passagierschiff, um verdienten Nationalsozialsten eine Kreuzfahrt zu ermöglichen. Später war sie Lazarett-, dann Flüchtlingsschiff.
Auf der Flucht vor den Nazis verlor sie fast alles, doch ihre Oper konnte sie retten. Gut 100 Jahre später wurde „Der Chronoplan“ uraufgeführt. Wer war die Mutter von Judith Kerr?
Schülerinnen diskutieren beim Besuch der ehemaligen Synagoge Laufersweiler über die jüdische Kultur auf dem Hunsrück und ihr Ende in der NS-Zeit.
Die Geschichte der jüdischen NS-Opfer ist in Traben-Trarbach fast unsichtbar. Ein Arbeitskreis will das jetzt ändern und Schüler in die Gedenkarbeit einbinden.
Die Geschichte der jüdischen NS-Opfer ist in Traben-Trarbach fast unsichtbar. Ein Arbeitskreis will das jetzt ändern und Schüler in die Gedenkarbeit einbinden.
Mit Gottesdiensten, Lesungen und Vorträgen wird in der Region der Tag begangen, an dem sich die Befreiung von Auschwitz jährt. Viele Veranstaltungen widmen sich den Euthanasie-Opfern.