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Losing my religion? – Doku über Muslime, die mit dem Glauben ringen

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Von Autor/in Nabila Abdel Aziz

Wütende bärtige Männer und tief verschleierte Frauen - diese Bilder tauchen bei vielen im Kopf auf, wenn es um Musliminnen und Muslime geht. Die Annahme ist häufig: Muslim*innen sind zum größten Teil fromm. Außerdem prägen wenige Radikale das Bild in der Öffentlichkeit.

Islam in Deutschland: Zwischen Klischees und Realität

Dabei geht ein Großteil der Muslim*innen weder in die Moschee, noch pilgert er nach Mekka. Wie viele Menschen sich als gläubig bezeichnen, ist von Community zu Community unterschiedlich.

Individueller Umgang mit dem Islam statt starrer Regeln

Die Aussagen hängen häufig von Faktoren ab, die eher mit Politik als mit Religion zu tun haben. Unabhängig davon beobachten Wissenschaftler*innen einen noch wenig erforschten Trend zu einem individuelleren Umgang von Muslim*innen mit ihrem Glauben. Die muslimische Community wird immer diverser.

Konflikte im Islam: Spannungen innerhalb der muslimischen Community

Im ARD Radiofeature erzählen Musliminnen und Muslime, wie sie sich mit ihrer Religion auseinandersetzen: Manche verlieren ihren Glauben, während andere ihn auf ganz eigene Art und Weise interpretieren.

Antimuslimischer Rassismus trifft auch nicht-gläubige Muslim*innen

Das führt immer wieder zu Konflikten mit anderen Muslim*innen und Anfeindungen von Radikalen. Gleichzeitig erfahren auch die, die nicht mehr religiös sind, antimuslimischen Rassismus der Mehrheitsgesellschaft.

Die Recherchen zeigen: Das Bild einer einheitlichen, frommen muslimischen Community in Deutschland war nie so falsch wie heute. 

BR 2025

Islam in Deutschland Wie sich Moscheen finanzieren – Privatspenden, Auslandsgelder, Influencer

Die deutschen Moscheen sind vielfältig – von liberal bis radikal. Woher sie ihr Geld haben, ist oft undurchsichtig. Das erschwert Behörden den Kampf gegen Islamisten.

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Nabila Abdel Aziz