7.10.2001

Afghanistan-Krieg beginnt durch Angriffe von USA und Großbritannien

Teilen

Stand

Von Autor/in ARD Archivradio

Osama bin Laden meldet sich zu Wort

Am 7. Oktober 2001 greifen die USA zusammen mit Großbritannien Afghanistan an. Die Nachrichten fassen die ersten Reaktionen zusammen. Kurz darauf meldet sich al-Qaida-Anführer Osama bin Laden mit einem Video und droht den USA.

Gerhard Schröder deutet Bundeswehr-Engagement in Afghanistan an

In einem weiteren Bericht deutet Bundeskanzler Gerhard Schröder an, dass sich auch die Bundeswehr im weiteren Verlauf in Afghanistan engagieren wird.

6.11.2001 USA fordern Bundeswehr-Hilfe in Afghanistan

6.11.2001 | Als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 greifen die USA wenige Wochen später im Oktober Stellungen der Taliban in Afghanistan an. Es ist der Beginn des sogenannten "Krieg gegen den Terror". Und für den fordert die US-amerikanische Regierung internationale Unterstützung an – unter anderem von Deutschland. Der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder (SPD) beschert diese Bitte eine Regierungskrise. Einige Abgeordnete vor allem der Grünen sind gegen einen Militäreinsatz der Bundeswehr in Afghanistan und wollen sich bei einer Abstimmung im Bundestag verweigern. In den folgenden Wochen wird auf politischer Ebene hitzig über das Für und Wider des Einsatzes diskutiert.
Bundeskanzler Gerhard Schröder macht am 6. November 2001 die Bitte der US-Regierung öffentlich und erinnert an sein Versprechen, stets zu den USA zu stehen.
Bundeskanzler Gerhard Schröder knüpft die Frage, ob sich Deutschland an der US-Operation "Enduring Freedom" in Afghanistan beteiligen soll, an die Vertrauensfrage. Am 16. November erhält er im Parlament eine knappe Mehrheit der Stimmen.
Einige Wochen später, am 22. Dezember 2001, beschließt der Bundestag, dass sich deutsche Truppen außerdem beteiligen sollen an der ISAF Friedensmission der Vereinten Nationen in Afghanistan. Dafür bekommt die Regierung eine deutliche Koalitionsmehrheit.

Mittlerer Osten Afghanistan von der NATO allein gelassen – Angst vor Taliban und Bürgerkrieg

ARD-Korrespondentin Silke Diettrich war als einzige Journalistin dabei, als der letzte deutsche Flieger ausgeflogen ist. Jetzt nehmen die Taliban immer mehr Bezirke ein. Viele im Land machen sich große Sorgen – vor allem die Frauen.

SWR2 Wissen SWR2

Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume Mujtaba Sarfaraz: Wie kann Integration geflüchteter Jugendlicher gelingen?

Mujtaba Sarfaraz flüchtete aus Afghanistan erst in den Iran, dann weiter über die Türkei und Griechenland bis nach Deutschland. Er war 16 Jahre alt, sprach kein Deutsch und lebte zunächst in einem Heim für minderjährige Geflüchtete.
Jetzt, acht Jahre später, arbeitet er als Pflegedienstleiter und betreut zwei Einrichtungen, hat seinen Realschulabschluss gemacht. Mit Bob Blume spricht er über die Herausforderungen, sich hier zu orientieren, über die Hürden für Geflüchtete, eine Schule besuchen zu können und er berichtet auch von Fremdenfeindlichkeit, die er erlebt hat.
Was und wer hat ihm auf seinem Weg geholfen? Wie lässt sich die Integration Geflüchteter im deutschen Schulsystem verbessern? Welche Herausforderungen und Chancen gibt es? Davon erzählt Mujtaba Sarfaraz in einem sehr persönlichen Gespräch.
Links
Integration ukrainischer Kinder an Schulen in Baden-Württemberg | https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ukraine-kinder-an-schulen-bw-integration-gefluechtete-100.html
Marcus Kottmann bei "Die Schule brennt" | https://www.ardaudiothek.de/episode/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/marcus-kottmann-unerkannte-talente-an-schulen-entdecken-so-geht-das/swr/13880853/
Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: dieschulebrennt@auf-die-ohren.com