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Archivradio – Geschichte im Original

Historische Aufnahmen und Radioberichte von den ersten Tonaufzeichnungen bis (fast) heute. Das Archivradio der ARD macht Geschichte hör- und die Stimmung vergangener Jahrzehnte fühlbar.
Ein ARD-Podcast von SWR, BR, HR, MDR und WDR. Da es sich lange um einen SWR2-Podcast gehandelt hat, enthalten viele Audios noch den alten Namen "SWR2 Archivradio".

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Stand
  • Gunther von Hagens seziert öffentlich eine Leiche in London

    20.11.2002 | 500 Menschen dürfen zusehen, wie der deutscher Anatom Gunther von Hagens (1945 - 2026) in der Londoner Art Gallery am 20. November 2002 eine Leiche seziert.

  • Karlsruhe bekommt Forschungsreaktor – Stimmung in der Stadt

    19.7.1956 | In Karlsruhe soll der erste atomare Forschungsreaktor der Bundesrepublik entstehen. Den Vertrag unterzeichnet Atomminister Franz Josef Strauß.

  • Englands Freedom Day nach dem Corona-Lockdown

    19.7.2021 | Endlich raus aus dem Lockdown und zurück zur Normalität: Am 19. Juli 2021 – kurz nach der EM – hebt die britische Regierung die Corona-Restriktionen für England auf.

  • Hörtipp: Der verbotene Vater

    Seit Katharina denken kann, hat sie das Gefühl, nicht richtig zu sein. Die Familie schweigt über die Vergangenheit. Nur ein kleines Foto: ein Mann neben ihrer Mutter. Wer ist das?

  • Weltwirtschaftskrise in Deutschland: Banken schließen für zwei Tage

    15.7.1931 | Die Weltwirtschaftskrise spitze sich in der Bankenkrise 1931 zu. Anleger und Sparer verlieren ihr Vertrauen und heben ihr Erspartes ab. Banken geht das Bargeld aus.

  • Eröffnung des Flughafens Rhein-Main

    8.7.1936 | 1936, kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin, wird in Frankfurt der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet. Es spricht Erhard Milch.

  • Auflösung des Warschauer Pakts

    1.7.1991 | Nach dem Fall der Mauer 1989 geht auch die Epoche der Sowjetunion langsam zu Ende und mit ihr löst sich das mächtige Militärbündnis des Ostens auf, der Warschauer Pakt.

  • Neues Namensrecht: Eheleute dürfen auch Namen der Frau führen

    6.7.1976 | Ab 1. Juli 1976 mehr Gleichberechtigung: Eheleute dürfen den Namen der Frau als Ehename wählen. Die Bindestrich-Option bleibt. Die Berichterstattung ist süffisant.

  • Georg Picht warnt vor Bildungskatastrophe

    18.7.1964 | Lehrkräftemangel, marode Schulen und etliche Kinder, die nicht die Bildung bekommen, die ihrer Begabung entspricht. Das beklagt der Pädagoge Georg Picht (1913 - 1982).

  • "Wir haben abgetrieben" – Stern-Kampagne, initiiert von Alice Schwarzer

    3.6.1971 | Eine der bekanntesten Titelgeschichten der Zeitschrift "Stern": Mit der Kampagne wurde Journalistin Alice Schwarzer als Kämpferin für Frauenrechte bundesweit bekannt.

  • Kanzlertausch 1966 – Kiesinger dementiert Ambitionen auf Erhard-Nachfolge

    4.11.1966 | 1966 ist Bundeskanzler Ludwig Erhard drei Jahre im Amt und sein Image ramponiert. Der einstige Star der Wirtschaftswunderjahre hat die Erwartungen nicht erfüllt.

  • Öffentliche Gelöbnis der Bundeswehrsoldaten

    31.5.1996 | 1996 initiiert Bundesverteidigungsminister Volker Rühe ein großes öffentliches Gelöbnis in Berlin. Seitdem gibt es diese Feiern regelmäßig.

  • Start der ICE-Züge – mit peinlicher Panne

    31.5.1991 | Kaum vorstellbar: Bis 1991 war der Intercity das Schnellste, was die Bahn zu bieten hatte. Doch dann die Revolution: Bahnfahren mit 250 Stundenkilometern.

  • Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat

    8.9.1948 | Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert.
    In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen.
    Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde.

  • Der "Weiße Wal" im Rhein – Beluga-Fieber in Duisburg

    20.5.1966 | Ein Weißwal – auch Beluga genannt – schwimmt den dreckigen und verseuchten Rhein hinauf, bis nach Duisburg. Der Zoodirektor will ihn erwischen. Ein Spektakel.

  • Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen

    Das Kernkraftwerk Tschernobyl war im Ukraine-Krieg schon früh Angriffsziel der russischen Streitkräfte. Das weckte bei vielen Erinnerungen an die Reaktorkatastrophe vom 26.4.1986.

  • Vom Widerstand zum Atomausstieg – Die Epoche der Kernenergie in Deutschland (2/2)

    Der Widerstand gegen das AKW Wyhl in den 1970ern war die Keimzelle der großen Anti-Atomkraft-Bewegung. Am Ende hat sie gesiegt, die letzten Meiler gingen 2023 vom Netz.

  • Frühe Atom-Euphorie – Die Epoche der Kernenergie in Deutschland (1/2)

    In Deutschland war die Begeisterung für die Atomkraft zunächst groß: unerschöpfliche Energie! 1960 wird im Kernkraftwerk Kahl am Main "das atomare Feuer entfacht".

  • Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter zum Umgang mit der Atom-Angst

    12.12.1986 | Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht über den Umgang mit der Angst nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl.

  • Walter Wallmann (CDU) wird erster Bundesumweltminister

    4.6.1986 | Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

  • Großdemo gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf

    18. und 19.5.1986 | An Pfingsten 1986 demonstrieren Zehntausende gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der Rundfunkjournalist Ulrich Böken war vor Ort.

  • Stellungnahme von Gorbatschow nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl

    14.5.1986 | In der ersten öffentlichen Stellungnahme der Sowjetunion nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl reagierte Michail Gorbatschow auf die Kritik des Westens.

  • Bundestagsdebatte zu Tschernobyl und Atomkraft

    14.5.1986 | Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist am 14. Mai 1986 Thema im Bundestag. Die Debatte ist für 2 Stunden angesetzt und dauert doppelt so lang.

  • Nach der Giftwolke aus Tschernobyl: Was darf man noch essen?

    6.5.1986 | Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die Verunsicherung groß. Was hat die Giftwolke angerichtet? Kann man bei Regen raus? Den Salat aus dem Garten essen?

  • Berichterstattung in der DDR über das Reaktorunglück in Tschernobyl

    29. und 30.4.1986 | Auch die Medien in der DDR berichteten über die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Hier ein Gespräch der DDR-Wissenschaftler Günther Flach und Karl Lagius.

  • Erste internationale Reaktionen auf den Reaktorunfall in Tschernobyl

    29.4.1986 | Nach Bekanntwerden des Reaktorunfalls in Tschernobyl war das Informationsbedürfnis groß. Die ARD lieferte Informationen aus den betroffenen Ländern.

  • Das Reaktorunglück in Tschernobyl wird bekannt

    28.4.1986 | Am 26. April 1986 explodierte um 1.24 Uhr Ortszeit der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine.

  • Böhmermanns Schmähgedicht gegen Erdoğan löst deutsch-türkische Krise aus

    6. bis 22.4.2016 | Am 31. März 2016 trägt der Satiriker Jan Böhmermann ein obszönes Schmähgedicht gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vor. Es folgt eine Krise.

  • Hitlers Luftschiff-Propaganda 1936 – Zwei Zeppeline über Hamburg

    27.3.1936 | Die Wahlen waren eine Farce, trotzdem machte Hitler "Wahlkampf" – mithilfe einer Deutschlandfahrt der Luftschiffe "Hindenburg" (LZ 129) und "Graf Zeppelin" (LZ 127).

  • Rudi-Carrell-Witz führt zu diplomatischer Krise mit Iran

    18. bis 20.2.1987 | Slips und BHs für Ayatollah Khomeini? Showmaster Rudi Carrell löst mit einer Fernsehsatire diplomatische Verstimmungen aus und entschuldigt sich.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
SWR