US-Präsident Clinton soll Monica Lewinsky zum Meineid angestiftet haben
Im Januar 1998 verdichten sich die Hinweise, dass US-Präsident Bill Clinton eine Sex-Affäre mit einer Praktikantin im Weißen Haus gehabt hat. Zum politischen Skandal wird die Geschichte aber, als herauskommt, dass er diese Praktikantin mit dem Namen Monica Lewinsky angestiftet haben soll, die Affäre unter Eid zu leugnen, also einen Meineid zu leisten. Und dass er selbst öffentlich gelogen hat.
Impeachment: Dem Präsidenten droht die Amtsenthebung
Monate später wird das Ganze zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten führen. Es wird eine belastende Zeit für Bill Clinton. Sie beginnt mit den ersten Enthüllungen am 22. Januar 1998.
Wenige Tage später bekommt Bill Clinton Unterstützung – von seiner Frau Hillary.
21.9.1998 Video mit Bill Clintons Affären-Geständnis läuft im Fernsehen
21.9.1998 | Wegen seiner Sex-Affäre und einer mutmaßlichen Falschaussage muss US-Präsident Bill Clinton im August 1998 vor dem Team des Sonderermittlers Kenneth Starr aussagen.
7.1.1999 Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton beginnt
7.1.1999 | Im Januar 1999 beginnt das Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton. Hauptvorwurf: Clinton habe im Zusammenhang mit seinen Affären und mutmaßlichen sexuellen Übergriffen mehrere Meineide geleistet. Doch nicht einmal Clintons politische Gegner, die Republikaner, sind wirklich in der Sache geschlossen und geeint.
Schon einen Monat später, am 12. Februar 1999, geht das Impeachmentverfahren zu Ende. Clinton bleibt im Amt, wird noch nicht einmal für sein Verhalten gerügt. Anschließend kann er umso entspannter weiterregieren.