11.11.1918

Winston Churchill: "Lasst uns den Frieden gewinnen!"

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Von Autor/in ARD Archivradio

Am Ende des Ersten Weltkriegs war Winston Churchill Munitionsminister im britischen Kabinett. In einer Rede am 11. November 1918 – kurz nach der deutschen Kapitulation – sagt er, es sei jetzt viel zu tun. Die Schlachtfelder müssten aufgeräumt werden, die auf den Krieg eingestellte Industrie müsse sich wieder umstellen. Die Soldaten, die noch auf der ganzen Welt im Einsatz seien, müssen zurückkommen.

Quelle: Archiv des Bayrischen Rundfunks

19.9.1946 Churchill 1946: "Lasst Europa entstehen!"

19.9.1946 | Der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill skizziert 1946 erste Ideen von "Vereinigten Staaten von Europa". Der Anfang dafür müsse eine Partnerschaft zwischen den Erzfeinden Deutschland und Frankreich sein.

2.1.1973 Premier Edward Heath schwärmt von Europa

2.1.1973 | Großbritannien ist jetzt Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Der britische Premierminister Edward Heath beschwört die "frische Einheit" in Europa.

22.1.1972 Festakt zum EWG-Beitritt Großbritanniens

22.1.1972 | Premier Edward Heath unterzeichnet den Beitrittsvertrag in Brüssel. Die Beitritts-Gegner aus seinem Heimatland sind aber auch gekommen und laden zu Gegenveranstaltungen ein.

1.1.1918 / 27.4.1918 Neujahrsansprache 1918 an die Eisenbahner

1.1.1918 / 27.4.1918 | Paul von Breitenbach (1850-1930) war von 1906 bis 1918 preußischer Minister der öffentlichen Arbeiten und Chef des Reichsamtes für Verwaltung der Reichsbahn.

4.2.1918 Gustav Roethe über die Verteidigung der deutschen Freiheit

4.2.1918 | Gustav Roethe (1859 - 1926) war ein deutscher Mediävist und Professor für Deutsche Philologie in Göttingen und Berlin. Politisch lehnte Roethe schon vor 1914 den Parlamentarismus, aber auch das Frauenstudium ab. Nach dem Ersten Weltkrieg trat er als aggressiver Gegner der Weimarer Republik auf und engagierte sich in der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP).

Sommer 1918 "Und dann wird’s still" – Satirisches Lied über den Frieden mit Russland 1918

Sommer 1918 | "Zwar steht die Welt noch, aber das Portemonnaie ist leer", singt der Kabarettist Otto Reutter und wunder sich über plötzliche Kriegswenden: Gerade noch war der russische Zar Nikoluas II. (1868 - 17. Juli 1918) der Feind, nun hat er sich "verändert sehr, beim russischen Krieg, muss man gesteh'n, so'n Friedensengel hat die Welt noch nicht gesehen."

13.5.1918 Sven Hedins Bericht aus Tibet vor der Geographischen Gesellschaft Berlin

13.5.1918 | Der schwedische Asienforscher Sven Hedin berichtet von Tibet und zeichnet vor der Geographischen Gesellschaft in Berlin ein idyllisches Bild eines vom Krieg unberührten Landes. Allerdings habe der Dalai Lama leider England unterstützt. Aber damit sei es jetzt vorbei. | Erster Weltkrieg

3.5.1918 Der Philosoph Rudolf Eucken über das gegenwärtige Verlangen nach Innerlichkeit

3.5.1918 | Rudolf Eucken (1846 - 1926) war ein deutscher Philosoph. Er erhielt 1908 den Nobelpreis für Literatur. Eucken unterzeichnete 1914 das "Manifest der 93" (Aufruf an die Kulturwelt), welches die Vorwürfe der Kriegsgegner Deutschlands zurückweist. Während des Krieges hält er Vorträge und versucht sich so für eine Vertiefung und Stärkung des nationalen Anliegens einzusetzen.