Naturkatastrophe in Japan: Mehr als 20.000 Menschen sterben
Am Morgen des 11. März 2011 melden die deutschen Nachrichten ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste. Auf das Erdbeben folgt ein Tsunami – der bis dahin größte der japanischen Geschichte, soweit bis dahin bekannt. Durch diese Naturkatastrophen kommen in Japan mehr als 20.000 Menschen zu Tode.
Doch im Ausland und auch in Deutschland ist das Ereignis bis heute vor allem wegen der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Gedächtnis, die dann auch noch folgt. Sie hat politische Auswirkungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel entschied bald nach dem Unglück den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie.
Im Folgenden hören wir Berichte von jenem ersten Tag der Katastrophe. Beginnend mit den Frühnachrichten um 8 Uhr morgens, etwas mehr als eine Stunde nach den ersten Erdstößen. Reporter ist Korrespondent Peter Kujat.
Vier Stunden später stand dann vor allem der Tsunami im Mittelpunkt des Berichts von Korrespondentin Nicola Glass.
Bedrohungslage im Kernkraftwerk Fukushima wird deutlich
Im Laufe des Nachmittags schließlich richtete sich die Aufmerksam zunehmend auf die Bedrohungslage im Kernkraftwerk Fukushima. Axel Weiß aus der SWR-Umweltredaktion weist auf die Gefahren hin, die sich zunehmend abzeichnen.
Am Abend schließlich greift die Hintergrundsendung "Thema heute" in SWR1 die Ereignisse in Japan auf.
14.3.2011 Nach Fukushima: Merkel läutet Atomausstieg ein
14.3.2011 | Drei Tage nach dem Reaktorunglück von Fukushima verkünden Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Guido Westerwelle ein dreimonatiges Moratorium.
9.6.2011 Angela Merkel erklärt Atomausstieg nach der Katastrophe von Fukushima
9.6.2011 | Drei Monate nach der Katastrophe in Fukushima beschließt die Bundesregierung den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland bis 2022. In ihrer Regierungserklärung vom 9. Juni 2011 skizziert Bundeskanzlerin Merkel den Weg in ein neues Energiezeitalter. | Kernenergie