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Drohnen und KI-Waffen – Wie deutsche Rüstungs-Start-ups am Krieg verdienen

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Stand

Von Autor/in Paul Hildebrandt, Bartholomäus Laffert, Olivia Samnick

Für zwei Milliarden Euro will die Bundesregierung sogenannte Kamikazedrohnen kaufen. Aufträge sollen unter anderem an die deutschen Rüstungsunternehmen Helsing und Stark Defence gehen. Das sind zwei von gleich mehreren Start-ups, die in den vergangenen Jahren rund um München entstanden sind – auch mit dem Geld des rechten US-Investors Peter Thiel.

Die automatisierten Drohnen der Start-Ups verändern die Kriegsführung in der Ukraine und beeinflussen die neue Verteidigungspolitik Europas. Fachleute warnen vor den Gefahren der KI-gestützten Systeme.

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Folgen des Ukraine-Kriegs Zeitenwende in Finnland – NATO statt Neutralität

Beim NATO-Gipfel in Madrid steht der Beitritt Finnlands oben auf der Agenda. Durch die geplante Mitgliedschaft verändert sich das Verhältnis zwischen Finnland und Russland deutlich.

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75 Jahre Nordatlantikvertrag Wie die NATO Europa schützen will

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Marode und kaputtgespart – die Bundeswehr gilt nur bedingt als einsatzfähig. Angesichts der russischen Drohungen soll sich das ändern. Landesverteidigung ist wieder wichtig.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wünscht sich einen Mentalitätswechsel bei den Deutschen. Sie sollen "kriegstüchtig" werden. Und tatsächlich: Angesichts des russischen Kriegs floriert die Rüstungsindustrie, die Bundeswehr erfährt eine neue Wertschätzung.

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27.10.1962 "Bedingt abwehrbereit": Beginn der Spiegel-Affäre

27.10.1962 | Am Abend des 26. Oktober 1962 besetzte die Polizei Redaktionsräume des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" im Hamburger Pressehaus. Vorausgegangen waren Berichte des "Spiegel", die sehr kritisch gegenüber der Politik von Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) waren. Insbesondere der Artikel, der am 10. Oktober 1962 unter der Überschrift "Bedingt abwehrbereit" erschienen war.
Der Artikel kam zu dem Ergebnis, dass die Verteidigungsstrategie der Bundeswehr im Fall eines sowjetischen Angriffs nicht funktionieren würde. Die Bundeswehr sei dafür zu schlecht ausgestattet.
Diesen Artikel und die darin enthaltenen Details betrachteten Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und Verteidigungsminister Strauß als Landesverrat, aber auch Bundesanwalt Albin Kuhn sah das so.
Am 23. Oktober 1962 ergingen Haftbefehle, drei Tage später schlug das Bundeskriminalamt zu und am folgenden Morgen, dem 27. Oktober 1962, informierte der Verlag die Öffentlichkeit über die Vorgänge.
Später, am selben Tag, befragen Journalisten die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, worüber wiederum der Südwestfunk berichtete. Darin fällt auch das Stichwort "Onkel Aloys". Unter diesem Titel war im September bereits ein Strauß-kritischer Artikel im Spiegel erschienen – und zwar darüber, dass ein enger Vertrauter der Strauß-Familie, Aloys Brandenstein, durch Rüstungsgeschäfte der Bundesregierung Millionen an Provisionsgeldern kassiert habe.
Minister Strauß verklagt "Spiegel"-Chef Rudolf Augstein. Viele spekulieren, dass die aktuelle Aktion gegen den "Spiegel" ein Racheakt des Verteidigungsministeriums sei. Auch diese Frage sprechen die Journalisten gegenüber der Bundesanwaltschaft an.

Politik Russland und die Ukraine – Geschichte eines Krieges

Für Putin ist die Ukraine ein sowjetisches Konstrukt, den Einmarsch begründet er historisch. Der Konflikt um die ukrainische Unabhängigkeit reicht bis ins Mittelalter zurück.

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Ukraine-Krieg Russisch besetzte Gebiete in der Ukraine – Folgen für die Bevölkerung

Etwa 20 Prozent der Ukraine sind russisch besetzt. Bei den Verhandlungen um ein Kriegsende spielen die Gebiete eine zentrale Rolle. Für die Menschen ist die Situation schwierig.

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Das Wissen Verschleppte ukrainische Kinder – Wie Putins Kriegsverbrechen aufgeklärt werden

Rund 20.000 Kinder haben die russischen Besatzer aus der Ukraine entführt. Ein massives Kriegsverbrechen, für das Juristen und NGOs Beweise sammeln.

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Paul Hildebrandt
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