Wenn ein Kind Probleme mit dem Zählen hat, im ersten Schuljahr einfache Rechenaufgaben nicht lösen kann, Schwierigkeiten hat, eine analoge Uhr zu lesen – dann könnte eine Dyskalkulie dahinterstecken.
Wer diese Lernbeeinträchtigung hat, ist normal intelligent, scheitert aber am Rechnen – die Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt.
Die schätzungsweise drei bis sieben Prozent der betroffenen Kinder in Deutschland und ihre Eltern finden oft noch wenig Unterstützung und stoßen bei Lehrkräften auf Unwissen.
Helfen könnte ein Taschenrechner schon in der Grundschule, mehr Zeit und ein ruhiger Raum bei der Klassenarbeit und vor allem eine qualifizierte Lerntherapie.