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Israel-Palästina-Konflikt auf dem Campus – Was Unis aus den Protesten lernen

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Von Autor/in Eckhard Rahlenbeck

Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und der Militäroffensive Israels eskalieren Proteste an den Hochschulen. Es kommt zu Hörsaalbesetzungen und Polizeieinsätzen. Jüdische Studierende fühlen sich auf dem Campus nicht mehr sicher.

Vor einem Gebäude am Campus Nord der Humboldt-Universität (HU) Berlin steht im April 2025 ein Aktivist mit einer Palästina Flagge. Der Emil-Fischer-Hörsaal wurde besetzt. Jüdische Studierende fühlen sich auf dem Campus nicht mehr sicher.
Vor einem Gebäude am Campus Nord der Humboldt-Universität (HU) Berlin steht im April 2025 ein Aktivist mit einer Palästina Flagge. Der Emil-Fischer-Hörsaal wurde besetzt. Jüdische Studierende fühlen sich auf dem Campus nicht mehr sicher.

Auch nach der Resolution gegen Antisemitismus an Unis, die der alte Bundestag verabschiedet hatte, bleibt die Stimmung aufgeheizt.

Doch Hochschulen gehen aktiv gegen Antisemitismus und Diskriminierung vor. Sie versuchen, Lernorte für selbstkritisches Zuhören und vorurteilsfreie Dialoge zu schaffen, selbst wenn Verständigung schwierig und Einigung nicht immer möglich ist.

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Eckhard Rahlenbeck