Die Beduinen in der Negev-Wüste gehören zu den am stärksten marginalisierten Gruppen in Israel. Viele ihrer Dörfer sind nicht anerkannt. Das bedeutet: kein Zugang zu grundlegender Infrastruktur wie Wasser, Strom oder Gesundheitsversorgung.
Besonders dramatisch ist die Situation in der größten arabischen Stadt und Beduinenhochburg Rahat. Junge Menschen hier wachsen ohne Perspektive auf, die Kriminalitätsrate steigt.
Damit will sich eine ganze Generation nicht mehr abfinden und stellt neue Forderungen an Staat, Gesellschaft und die eigenen Gemeinschaften: Bildung, Infrastruktur, politische Mitsprache – und Anerkennung.