Narzissmus – den Begriff verbinden viele mit Machtstreben, Egomanie und Dominanz. Und: mit Männern. Tatsächlich werden Männer häufiger mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung diagnostiziert.
Das liegt auch daran, dass diese sich bei Frauen oft anders zeigt. Den sogenannten verdeckten oder vulnerablen Narzissmus bekommen Betroffene und ihr Umfeld aber nicht minder schwer zu spüren. Emotionale Abhängigkeit und Minderwertigkeitskomplexe sind die verletzliche Kehrseite des narzisstischen Selbstbilds – und können zu manipulativem bis toxischem Verhalten führen.
Warum Frauen häufiger zu dieser Ausprägung neigen, hat auch mit gesellschaftlichen Erwartungen an sie zu tun.